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Christoph Vitali

aus DER SPIEGEL 5/1995

beschwört die Tradition der Romantik an der Stätte ihres ärgsten Mißbrauchs: im Münchner Nazi-Bau Haus der Kunst, das er seit 1993 leitet. Der 54jährige Schweizer, zuvor an der Spitze der Frankfurter Schirn-Kunsthalle erfolgreich, übernimmt eine Ausstellung, die voriges Jahr unter dem Titel »The Romantic Spirit in German Art« in Edinburgh und London zu sehen war. Von britischen Museumsleuten konzipiert und von deutschen Firmen gesponsert, wurde sie von der Kritik als konfus und mißverständlich gezaust. In München wird die Ausstellung vom 4. Februar bis zum 1. Mai gezeigt. Vitali und sein Mitarbeiter Hubertus Gaßner haben sie erweitert, neu gegliedert und ihr die Überschrift »Ernste Spiele« gegeben.

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