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Darmstadt ehrt Büchner

aus DER SPIEGEL 32/1987

Keine 24 Jahre alt ist er geworden, da trug man, Anno 1837 in Zürich, den Privatdozenten, Revolutionär und Dichter Georg Büchner auch schon zu Grabe; Typhus hatte ihn dahingerafft. Zum Gedenken an den 150. Todestag ihres genialen Sohns eröffnet in dieser Woche die Stadt Darmstadt eine bis Ende September zu besichtigende Ausstellung, die Büchners kurzes, rastloses Leben, sein literarisches Werk und politisches Wirken, seine Zeitgenossenschaft im hessischen Vormärz und seinen Nachruhm bis in die Gegenwart ausgiebig dokumentiert. Sehr beachtlich auch der Ausstellungskatalog, veröffentlicht im Basler Verlag Stroemfeld/ Roter Stern. Auf 432 Seiten enthält er, neben vielen zeitgenössischen Illustrationen, mehr als 50 Essays - eine imposante Büchner-Monographie im Großformat (broschierte Ausgabe während der Ausstellung 30 Mark, Leinenausgabe im Buchhandel 48 Mark).

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