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Das Mitbestimmungsmodell

aus DER SPIEGEL 44/1970

am West-Berliner Otto-Suhr-Institut (OSII) -- das dialektische Produkt von Revolution und Reform«, so OSI-Politologe Gilbert Ziebura -- ist umstritten, seit es 1968 beschlossen wurde. Heute sehen Liberalkonservative wie Richard Löwenthal in dem reformierten Institut eine rote »Kaderschmiede«, SPD-Sozialisten wie FU-Präsident Rolf Kreibich einen »sinnvollen Versuch«. Die Kontroverse spitzte sich durch die im letzten SPIEGEL veröffentlichte Kritik des Politologen Arnulf Baring an Reform und Reformern erneut zu. Baring: »Aus dieser Reform wird wohl vorerst nichts Rechtes werden -- nichts, worauf Reformer stolz sein könnten.« Jetzt antworten dem Kritiker: der ehemalige 051-Direktor Alexander Schwan, 39 (Mitglied des Akademischen Senats), der das Reformwerk wesentlich mitprägte, der Vorsitzende des Fachbereichs Politische Wissenschaft (OSI), Hans-Hermann Hartwich, 41 die Vertreter der OSI-Assistenten.

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