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DDR-Autor Fuchs: Leben auf der Grenze

In einem Brief an seinen Freund und Mentor in der DDR, den SED-Dissidenten Robert Havemann, beschreibt der Schriftsteller Jürgen Fuchs, 28, das Dilemma eines deutschen Emigranten in Deutschland: Fuchs, der sich nach neun Monaten Stasi-Haft im August 1977 nach West-Berlin abschieben ließ, leidet seither an dem Trauma, er habe falsch gewählt -- anders als Havemann, der sich trotz aller Pressionen weigert, die DDR zu verlassen.
aus DER SPIEGEL 20/1979
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