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Raumfahrt »DIE RUSSEN WERDEN UNS VOR DER NASE TANZEN«

Nach dem erfolgreichen Abschluß des bemannten Raumfahrtunternehmens »Apollo 7« sind Amerikas Chancen, als erste Nation auf dem Mond zu landen, wieder gestiegen. Für die Zeit nach dem »Apollo«-Programm, das mit der Monderoberung beendet sein wird, läßt sich schon jetzt absehen, daß die USA im Raumrennen mit den Sowjets wieder zurückfallen werden. Mit einem Protest gegen die drastischen Kürzungen des US-Raumfahrtbudgets trat kürzlich der langjährige Nasa-Chef James Webb von seinem Amt zurück. Der zweitmächtigste Mann der zivilen amerikanischen Raumfahrt, Raketen-Konstrukteur Wernher von Braun, äußerte sich ähnlich kritisch. In einem Interview, das in dem amerikanischen Nachrichtenmagazin »U. S. News & World Report« erschien, erläutert von Braun seine Befürchtung, daß die technologische Vorrangstellung der Vereinigten Staaten ernstlich bedroht sei.
aus DER SPIEGEL 44/1968

FRAGE: Herr Dr. von Braun, werden die Vereinigten Staaten die Sowjet-Union im Wettlauf zum Mond schlagen?

VON BRAUN: Daran zweifle ich allmählich. Es ist sehr wichtig, daß wir als erste dort landen; aber angesichts der spektakulären Leistungen des sowjetischen Raumfahrzeugs »Sond 5« Ende September hege ich allmählich Zweifel*. Ganz sicher wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen werden.

FRAGE: Auf welchen Gebieten sind wir im Rückstand?

VON BRAUN: Wir haben vieles nicht getan, was die Sowjets mit ihrem Flug um den Mond bereits demonstriert haben. Andererseits verfügen wir über eine stärkere Rakete, die »Saturn V«. Es wird aber nicht lange dauern, bis die Russen ebenfalls eine stärkere Rakete in den Weltraum schicken. Es wird daher, wie gesagt, ein sehr knappes Rennen werden.

FRAGE: Viele Leute fragen sich, warum wir immer noch im Rückstand sind, nachdem wir Milliarden Dollar für die Raumfahrt ausgegeben haben. Wie denken Sie darüber?

VON BRAUN: Aus allen unseren Informationen geht eindeutig hervor, daß das russische Weltraumprogramm

Das unbemannte sowjetische Raumfahrzeug »Sond 6« umkreiste Ende September auf einer Schleifenbahn den Mond, kehrte zur Erde zurück und landete im Indischen Ozean.

@ 1968 U.S. News & World Report.

reicher ist als das unsere. Grob gesagt, die Sowjets geben mehr Geld aus als wir. Man kann Dollar schlecht in Rubel umrechnen; wenn man sich aber fragt, wie viele Arbeitskräfte dort für das Programm eingesetzt werden und wie viele bei uns, so läßt sich sagen, daß in der Sowjet-Union 30 bis 50 Prozent mehr Leute an dem Projekt arbeiten. Oder, um es noch anders auszudrücken: Die Sowjet-Union wendet fast zwei Prozent ihres Bruttosozialprodukts für ihr Weltraumprogramm auf, während wir weniger als ein Prozent dafür ausgeben,

FRAGE: Ist der Weltraum vom Standpunkt der Verteidigung wichtig? Ist diese Überlegung vielleicht die entscheidende Triebkraft für die Russen?

VON BRAUN: Ja, militärische Aspekte spielen eine Rolle. Der Weltraum ist -- wie Luft, Wasser oder Land -- eine strategische Dimension. Und auch in dieser Dimension lassen sich militärische Operationen ausführen. Ich würde aber sagen, daß der Verteidigungsaspekt keineswegs das entscheidende Motiv ist. Die friedliche Nutzung des Weltraums für wissenschaftliche und wirtschaftliche Zwecke dürfte sich als weitaus bedeutender erweisen.

FRAGE: Wie werden sich die jüngsten Kürzungen des zivilen amerikanischen Raumfahrtbudgets auswirken?

VON BRAUN: Bei uns ist es in den letzten drei Jahren immer weniger, weniger und weniger geworden. Darin sehe ich eine sehr große Gefahr, denn es gibt keinerlei Anzeichen dafür, daß an dem russischen Programm ähnliche Abstriche vorgenommen wurden. Im Gegenteil, alles deutet darauf hin, daß der russische Etat in den letzten Jahren alljährlich um mindestens zehn Prozent, wahrscheinlich mehr, erhöht wurde. Während wir also einen grollen Teil der Fähigkeiten, die wir zum Beispiel im Rahmen unseres Mondlandeprogramms entwickelt haben, buchstäblich wieder verschrotten, bauen die Rassen ihr Programm weiter aus.

FRAGE: Haben die Vereinigten Staaten kein Programm, das über die Mondlandung hinausführt?

VON BRAUN: Es mag Sie erstaunen, aber in den letzten zwei Jahren war ich selber hauptsächlich damit beschäftigt, Anweisungen auszuführen, die darauf hinauslaufen, daß wir die Industrie, die wir unter großen Lasten für den Steuerzahler aufgebaut haben, wieder abbauen. Es ist, als würde man darauf hinarbeiten, daß bis 1972 unsere Fähigkeiten völlig verkümmert sein werden. Das ist gegenwärtig meine Hauptaufgabe. Und dabei haben wir bis jetzt noch nicht einmal die Landung auf dem Mond bewältigt.

FRAGE: Wie erklären Sie es sich, daß die Unterstützung für das Weltraumprogramm immer geringer wird?

VON BRAUN: Ein Grund sind zunächst einmal die verschiedenen Konflikte in der Welt -- der Vietnam-Krieg, Ausschreitungen in unseren Großstädten und so weiter. All das hat das Interesse am Weltraum geschmälert. Als weiterer, ebenso wichtiger Faktor ist anzuführen, daß wir bis zum Raumflug »Apollo 7« zwei Jahre lang keine Astronauten mehr in den Weltraum geschickt hatten. Wenn die Leute zwei Jahre lang über etwas nichts mehr lesen, vergessen sie es ganz einfach. Wir hatten schon lange keine Schlagzeilen mehr gemacht. Außerdem haben die Russen ebenfalls lange Zeit keine Astronauten in den Weltraum geschickt; dadurch schwand das Gefühl, mit ihnen im Wettlauf zu liegen. Ich glaube, die meisten Leute hierzulande sind der Meinung, daß wir in diesem Rennen ohnehin einen großen Vorsprung haben. Warum also sollten wir rennen, wenn wir bereits vorn liegen? Das entspricht aber einfach nicht den Tatsachen. Wir liegen nicht vorn.

FRAGE: Ist es wirklich wichtig, wer zuerst auf dem Mond landet?

VON BRAUN: Die Tatsache, wer als erster dort landet, wird auf der Erde nicht unbeachtet bleiben. Der Stand der Wissenschaften und das technische Können der beiden Staaten werden viele Jahre, ja vielleicht über Generationen hinaus daran gemessen werden. Wer erinnert sich schließlich noch an den zweiten Mann, der den Atlantik überflog?

FRAGE: Was hätten die Vereinigten Staaten tun können, um sich den ersten Platz zu sichern?

VON BRAUN: Von meinem Standpunkt kann ich nur folgendes sagen: Es fällt allen, die an unserem Mondprogramm mitarbeiten, außerordentlich schwer, so schnell wie möglich vorankommen zu wollen, wenn die allgemeine Tendenz dahin geht, eher abzubauen als aufzubauen. Das ist, als gäbe man mitten in einem Krieg den Befehl zur Abrüstung.

FRAGE: Wie sieht es nun aber praktisch aus, entlassen Sie Arbeiter?

VON BRAUN: Ja, zu Tausenden. Ich möchte Ihnen einige Zahlen nennen. Das Apollo-Programm beschäftigte auf seinem Höhepunkt etwa 300 000 Leute in verschiedenen Zweigen der Industrie. Jetzt sind es nur noch etwas mehr als die Hälfte. Mit anderen Worten, etwa 135 000 Leute wurden bereits entlassen. Gegen Ende 1969 wird die Zahl der für das Programm ursprünglich vorgesehenen 300 000 Leute auf 162 000 zurückgegangen sein. Diese Sparmaßnahmen wirken sich dann empfindlich aus, wenn auch Ingenieure, Wissenschaftler und spezialisierte Facharbeiter entlassen werden: Die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten zerbröckeln gleichsam in alle Richtungen, und man kommt im Endeffekt nicht in den Genuß des Ertrags der ursprünglichen Investition.

FRAGE: Es scheint, als wollten Sie davor warnen, daß die USA unter Umständen einen schweren Schock zu erwarten haben, schwerer als durch den ersten sowjetischen Sputnik. Trifft das zu?

VON BRAUN: Ja. Ich bin überzeugt, daß die Russen uns, sofern nicht Einschneidendes geschieht, in fünf Jahren im Weltraum vor der Nase herumtanzen werden. Nehmen wir an, die Sowjets errichten -- wie es zweifellos der Fall sein wird -- eine Weltraumstation, besetzt mit ein paar Dutzend Leuten, mit der sich alle möglichen Aufgaben erfüllen ließen. Sie können diese Station für Forschungsaufgaben auf dem Gebiet der Astronomie, Meteorologie, Biologie, Medizin und der einschlägigen Herstellungsverfahren benutzen. Aber sie können sie ebenfalls für erdbezogene Aufgaben verwenden, zum Beispiel, um vom Weltraum aus Öl und Erzlagerstätten auszumachen, zur Inspektion der Ernten, als Navigationshilfen, für Schiffahrt und Luftfahrt und für Nachrichtenverbindungen, angefangen bei Unterhaltungssendungen im Fernsehen bis zum Fernsehunterricht und zur politischen Propaganda.

Die Sowjets könnten eine solche Station ebenfalls zu militärischen

* Verladung der im Indischen Ozean gelandeten Kapsel in Bombay für den Rücktransport in die Sowjet-Union.

Zwecken verwenden. Ich spreche nicht unbedingt von kreisenden Wasserstoffbomben, aber zum Beispiel von militärischen Beobachtungsaufgaben. Von einer solchen Weitraumstation aus könnten sie die ganze Erde überwachen. In zehn Jahren werden solche großen russischen Weitraumstationen routinemäßig amerikanisches Territorium überfliegen. Wenn wir unsere eigenen Anstrengungen auf dem Gebiet der Raumfahrt weiterhin reduzieren, so können wir nur tatenlos zusehen und sagen: »Wir nehmen an dem Raumfahrtprogramm nicht teil.«

Das würde praktisch bedeuten, daß wir als Weltmacht ersten Ranges abdanken. Ich meine das nicht allein in militärischer Hinsicht. Wir würden unsere führende Rolle auf dem Gebiet der Technologie einbüßen, wenn wir der größten technologischen Herausforderung unserer Zeit nicht begegnen. Das wäre ebenso, als hätten wir vor 50 Jahren versäumt, an der Luftfahrt-Technologie teilzunehmen. FRAGE: Was muß Amerika tun?

VON BRAUN: Einige meiner Freunde haben mir gesagt: Anscheinend kann man in diesem Lande nur Höchstleistungen erzielen, solange jedermann weiß, wir sind Nummer zwei und wir müssen laufen, als sei der Teufel hinter uns her. Und die Schwierigkeit ist, daß die meisten Leute glauben, wir seien Nummer eins im Weltraum -- was wir ja nicht sind. Was wir jetzt brauchen, ist eine gleichbleibende Unterstützung dieses Weltraumprogramms auf viele Jahre hinaus. Wir müssen endlich aufhören, das eine Mal hü und das andere Mal hott zu rufen.

FRAGE: Würde das bedeutend mehr Geld erfordern?

VON BRAUN: Ein langfristiges Programm in der Größenordnung von fünf bis sechs Milliarden Dollar jährlich würde uns zumindest instand setzen, mit den Russen gleichzuziehen. Programme in der Größenordnung von 3,5 bis vier Milliarden Dollar, wie wir es in diesem Jahr haben, garantieren uns schlicht, daß wir ins Hintertreffen geraten. Ich betone: Wir sind schon auf dem zweiten Platz, aber wir werden noch weiter zurückfallen.

FRAGE: Welchen Nutzen haben sich die USA mit den Milliarden erkauft, die während der letzten zehn Jahre investiert wurden?

VON BRAUN: Ich würde sagen, wenn in den letzten zehn Jahren 30 Milliarden Dollar ausgegeben worden sind, so sind dafür 60 Milliarden Dollar auf die eine oder andere Weise in die Wirtschaft zurückgeflossen.

Es ist natürlich nicht möglich, an jeden einzelnen Beitrag, den die Raumfahrt der Wirtschaft leistet, ein Preisschild anzuheften, weil dabei häufig ein Fortschritt von Wissenschaft und Technologie im Spiel ist, dessen Ausmaß und Bedeutung in vielen Einzelfällen nicht ohne weiteres ersichtlich ist.

Ich möchte Ihnen ein Beispiel nennen. Wenn wir mit der Industrie einen Vertrag aushandeln, sind die gestellten Anforderungen gewöhnlich so hoch. daß sie sich am Rande der jeweils verfügbaren Technologie bewegen. Mit anderen Worten, wir stoßen fortwährend ins Unbekannte vor, in neue Gebiete. Infolgedessen ist die Raumfahrt für viele angrenzende Wissenschaften und Technologien in gewissem Sinne bahnbrechend geworden. Der hier erzielte Fortschritt wirkt sich dann wiederum auf die restlichen Gebiete der Wirtschaft aus.

Wenn wir zum Beispiel Material brauchen, das Bedingungen standhält, denen kein bis dahin bekanntes Material standhält, und eine Firma schließlich das Geforderte entwickelt, so werden sich alsbald auch in der Konsumgüter-Industrie Verwendungsmöglichkeiten dafür finden. So erhalten wir am Ende bessere Konsumgüter, die entweder dauerhafter sind, weniger Pflege erfordern oder höheren Belastungen standhalten. Mit anderen Worten, die so erzielten technologischen Erfolge wirken sich auf die Wirtschaft aus -- aber es besteht keine Möglichkeit, das in Zahlen auszudrücken.

FRAGE: Welches ist der augenblickliche Stand beim Wettrennen zum Mond? Welchen Zeitplan verfolgen wir und welchen die Russen?

VON BRAUN: Wir haben also zum erstenmal drei Mann in einer Apollo-Kapsel in den Weltraum geschickt. Für Dezember haben wir einen weiteren Flug geplant: die gleiche Apollo-Kapsel auf unserer großen Rakete »Saturn V«.

FRAGE: Soll bei diesem Unternehmen im Dezember mit drei Mann an Bord eine Kreisbahn um den Mond geflogen werden?

VON BRAUN: Wir erwägen mehrere Alternativen für diesen Flug im Dezember. Die ehrgeizigste ist: Das Raumschiff würde auf den Weg zum Mond gebracht werden und dann in eine Kreisbahn um den Mond, auf der es einen Tag lang bleiben würde. Dann würde das Raumschiff mit eigenem Antrieb die Kreisbahn wieder verlassen und zur Erde zurückfliegen.

FRAGE: Welches sind die nächsten Schritte, wenn alles gutgeht?

VON BRAUN: Wir würden dann im ersten Quartal 1969 einen weiteren Flug mit »Saturn V« durchführen, einen bemannten Flug um die Erde mit voller Ausrüstung -- Mutterschiff und Mondfähre -, und wir würden eine Mondlandung und ·eine Rückkehr zur Erde simulieren. Dann werden wir wahrscheinlich in größerer Entfernung von der Erde einen weiteren Flug unternehmen; wiederum einige Monate später wollen wir dann mit dem fünften bemannten Apollo-Flug auf einer Kreisbahn um den Mond eine Mondlandung simulieren. Die Astronauten würden sich bis auf einige Meilen oberhalb der Mondoberfläche herniederlassen, aber nicht landen.

FRAGE: Das heißt, daß der erste Amerikaner frühestens beim sechsten bemannten Apollo-Flug auf dem Mond landen würde?

VON BRAUN: Das ist richtig, Wenn dieses gesamte Programm so abläuft wie gegenwärtig geplant, dann könnten wir im Herbst 1969 auf dem Mond landen. Aber es könnte auch erst Ende 1969 sein.

FRAGE: Einen großen Spielraum für Fehler scheint es bei dieser Planung nicht zu geben.

VON BRAUN: Das ist richtig, was den zeitlichen Spielraum anlangt. Aber der technische Spielraum, beispielsweise für den Ausfall von Geräten, ist größer, als die meisten Leute glauben. Bei dem gesamten Saturn-Apollo-System gibt es zum Beispiel nur sehr wenige Einzel-Komponenten, deren Ausfall das gesamte System funktionsunfähig macht. Damit meine ich: Wenn eine Komponente, etwa ein Schalter, ein Relais oder sogar ein Ventil versagt, so wird dadurch nicht der« gesamte Flug gefährdet. Wir verfügen über Reservegeräte in jedem System, wie ein Flugzeug mit mehreren Motoren und mehreren Sätzen von Navigationsinstrumenten. Wenn das eine System ausfällt, kann man immer das andere einsetzen, Natürlich bleiben immer noch einige Fehlerquellen übrig. Das ist sogar beim Flugzeug der Fall. Wenn ein Flugzeug einen Flügel verliert, so ist das ein Ausfall. der sich nicht ersetzen läßt. Versagt einer der Motoren, so Ist das nicht der Fall.

FRAGE: Welchen Zeitplan verfolgen Ihrer Meinung nach die Russen bei dem Flug zum Mond?

VON BRAUN: Man ist da natürlich nie ganz frei von Spekulation, aber ich würde den folgenden Programmablauf erwarten: Ich nehme an, daß die Russen noch vor Ablauf dieses Jahres ein bemanntes Raumschiff auf einer Schleife um den Mond schicken werden, also nicht auf eine Kreisbahn um den Mond, wie wir es planen, einfach in einer Kurve, ebenso wie bei »Sond 5«. Der Versuch mit »Sond 5« war eindeutig eine Generalprobe für einen bemannten Flug.

Wenn alles planmäßig verläuft, vermute ich, daß die Sowjets und wir am Ende dieses Jahres ungefähr gleichauf sein werden. Wir könnten -- unter günstigen Voraussetzungen -- mit einer bemannten Kapsel den Mond umkreist haben; und auch die Sowjets werden den Mond umflogen haben, auf einer Schleifenbahn, gleichfalls mit einer bemannten Kapsel.

Und was das Jahr 1969 anlangt, so glaube Ich, daß die Russen im Sommer einen Mann auf dem Mond werden landen können, möglicherweise früher als wir. Aber ich glaube nicht, daß irgend jemand heute voraussagen kann, wer als erster dort sein wird. Die Sowjets brauchen dazu ebensoviel Glück wie wir. Bei einem Wettrennen dieser Art können Details ausschlaggebend sein. Der Fehler eines einzelnen Mannes kann den gesamten Zeitplan zum Scheitern bringen.

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