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Die Spritze zum Christiane-F.-Spiel

aus DER SPIEGEL 21/1981

Ein paar fixe Geldverdiener haben bislang schon von Christiane F. profitiert. Nach Reiseunternehmen, die in Berlin »Christiane-Touren« anbieten, und Schallplattenproduzenten -gegen den frisch gepreßten »Soundtrack zum Film« prozessiert die echte Christiane -- tritt nun auch die Süßwarenbranche auf den Plan. Von der Firma Th. Rensenbrink aus dem niederländischen Muiden hergestellt und in Berliner Zeitungsläden verdealt, sind Injektionsspritzen samt Inhalt zum volkstümlichen Preis von 25 Pfennig erhältlich. Der Inhalt ist zwar nur Traubenzucker, doch können damit die lieben Kleinen bereits üben und eventuelle Hemmschwellen vor anderem Stoff frühzeitig abbauen. Potentielle Großdealer bekommen das niedliche Spielzeug bei der Handelskette Metro. Demnächst wohl zu erwarten: die Spielzeug-Neutronenbombe.

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