Zur Ausgabe
Artikel 64 / 98

Dokument eines Abschieds

aus DER SPIEGEL 51/1991

»Das wär's. Gütt.« Ein lapidarer letzter Gruß, den Dieter Gütt am 27. Januar 1990 unter seinen Abschiedsbrief setzte, bevor er sich mit 65 Jahren das Leben nahm. Der Hamburger Regisseur Horst Königstein und Gütts früherer Stern-Kollege Hans Heinrich Ziemann erinnern nun in dem TV-Porträt »Gütt - Ein Journalist« an den streitbaren Publizisten, der so oft für Ärger gesorgt hatte. In den sechziger Jahren pflegte er die Kunst des polemischen Fernseh-Kommentars so lange, bis er als Korrespondent in die USA abgeschoben wurde. In einer Mischform von Dokumentation, Erinnerungen und Spiel wird das Bild eines Realisten und Utopisten, eines Cholerikers und Melancholikers gezeichnet (Samstag, 21. Dezember, Nord III 20.15 Uhr, West III 20.30 Uhr). In der Spielhandlung besucht eine befreundete englische Schauspielerin (Rita Tushingham) den alten Gütt (Traugott Buhre) und begleitet ihn an seinem letzten Arbeitstag. Ein großes Fernsehdokument vom Abschiednehmen.

Zur Ausgabe
Artikel 64 / 98
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.