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Ein Fall von »Claustrophobie«

Von Gerhard Mauz
aus DER SPIEGEL 6/1991

Nicht zuletzt ist Alan M. Dershowitz, 52, Professor an der juristischen Fakultät der berühmten Harvard-Universität (seit dem 28. Lebensjahr!) und derzeit der faszinierendste Strafverteidiger der Vereinigten Staaten, auch ein Alibi in Person - für jene, die sich genieren, Penthouse zu kaufen, Bob Gucciones Magazin für Männer.

Es ist selbstverständlich nicht von der bundesdeutschen Ausgabe von Penthouse die Rede, sondern von der US-Ausgabe. Die darf hierzulande - die Bundesprüfstelle besorgte das - nicht ausgelegt werden, da sich in ihr Damen mit Herren tummeln und Damen mit Damen. Und sie darf gewiß auch nicht öffentlich angeboten werden, weil auf ihren Seiten weibliche Singles posieren, die mit schlanker Hand zwischen endlosen Schenkeln darzutun pflegen, daß sie meinen, sich auch für sich allein an ihrer Körperlichkeit freuen zu können.

Alan Dershowitz'' Kolumne »Justice« in der US-Version von Penthouse ist ein unwiderlegliches Alibi. Auf meistens nur einer Seite und in vier schmalen Spalten werden Rechtsprobleme jedermann zugänglich, nicht etwa nur Juristen. Und es wird jedermann spürbar gemacht, daß das, worum es jeweils geht, auch seine Sache ist, weil von der Verfassung garantierte Bürgerrechte auf dem Spiel stehen.

Beispielsweise greift Alan Dershowitz den Fall eines Unternehmens auf, das sich nicht damit begnügt, seinen Angestellten das Rauchen am Arbeitsplatz zu verbieten; das vielmehr darauf besteht, daß seine Mitarbeiter überhaupt nicht rauchen, und sie gnadenlos feuert, wenn Nachforschungen und ärztliche Untersuchungen belegen, daß sie vor oder nach der Arbeit geraucht haben.

Und immer wieder beschäftigt sich Dershowitz mit Problemen, die der sogenannte Fortschritt über den einzelnen, aber auch über die Gerichte bringt. Ein Mann hat Krebs. Er soll chemotherapeutisch behandelt werden. Der Mann und seine Frau fürchten, die Therapie werde den Samen des Mannes schädigen, so daß sie es nicht mehr verantworten können, ein Kind zu bekommen.

Der Mann gibt eine Probe seines Samens einer Samenbank, bevor seine Behandlung beginnt. Als die Krankheit fortschreitet, läßt sich seine Frau künstlich befruchten. Das Kind, das sie sich wünscht, soll sie mit ihrem Mann für immer verbinden. Doch das Mädchen, das sie zur Welt bringt, ist ein schwarzes Baby, und die Eltern sind Weiße.

Die Frau wollte das Kind nicht nur, um mit ihrem Mann für immer verbunden zu sein. Sie hat auch gehofft, daß dieses Kind ihrem Mann neue Kraft für seinen Kampf mit der Krankheit geben wird. Und sie klagt gegen die Samenbank auch, weil ihre Tochter daran wird leiden müssen, was ihre Altersgenossen dazu sagen werden, daß sie eine andere Hautfarbe hat als ihre Eltern.

Wie sollen über diese Klage die Gerichte einer Gesellschaft entscheiden, deren Verfassung auch darauf beruht, daß alle Menschen gleich sind, und in der es selbstverständlich sein soll, daß weiße Eltern ein schwarzes Kind adoptieren und schwarze Eltern ein weißes; in der es selbstverständlich sein soll, daß Menschen weißer und schwarzer Hautfarbe heiraten?

Alan Dershowitz gelingt es in seiner Kolumne »Justice«, den Leser daran zu erinnern, daß er nicht einfach Objekt der Rechtsprechung und der Juristen ist, sondern daß es seine, des freien Bürgers und des Wählers Gerichte sind, die urteilen. Und Alan Dershowitz ist derzeit auch der faszinierendste Journalist unter den Juristen der Vereinigten Staaten.

In einer seiner Kolumnen befaßt er sich mit der Abtreibung, mit einem Thema also, über das in den Staaten seit Jahren erbitterter gestritten wird als um den Frieden, um das buchstäblich ein nicht nur in Worten ausgetragener Bürgerkrieg stattfindet. Wann beginnt das Leben, im Augenblick der Empfängnis oder in dem der Geburt?

Ein Feuerwerk, das beschreibt, welche Folgen es hätte, wenn das Leben rechtlich im Augenblick der Empfängnis begänne, von Folgen für die Steuer (7,6 Milliarden Dollar Verlust im Jahr) bis zu den 16jährigen, die ein Jahr früher hingerichtet werden könnten, krönt der Hinweis, daß dann fortan nicht mehr der »birthday« zu feiern wäre, sondern der Tag der Empfängnis. »Happy conception day to you« - und Stunde und Tag der Empfängnis lassen sich ja ganz einfach und auf die Minute ermitteln, da hat sich noch nie ein Frauenarzt geirrt.

Für Alan Dershowitz ist die Justiz eine öffentliche Angelegenheit, und so schreckt er vor nichts zurück, was ihm Gelegenheit gibt, die Öffentlichkeit und die Juristen daran zu erinnern, sie anzusprechen und zu erreichen. Penthouse ist eine Gelegenheit, das Fernsehen bietet unzählige Gelegenheiten, und nun kann man Alan Dershowitz auch im Kino begegnen: Am Donnerstag dieser Woche startet in der Bundesrepublik der Film »Die Affäre der Sunny von B.«

Am 27. Dezember 1979 verlor Martha ("Sunny") von Bülow während der Weihnachtsferien in ihrer Villa Clarendon Court in Newport, Rhode Island (dem kleinsten Bundesstaat der Vereinigten Staaten), das Bewußtsein. Sie erholte sich. Am 21. Dezember 1980 jedoch fiel sie, wieder in Clarendon Court, in ein Koma, in dem sie bis heute blieb und aus dem sie nicht mehr erwachen wird.

Am 6. Juli 1981 wurde Claus von Bülow, ihr Mann, in Newport wegen Körperverletzung in Tateinheit mit Mordversuch angeklagt. Ihm wurde vorgeworfen, seiner Frau im Dezember 1979 und im Dezember 1980 Insulin injiziert zu haben. Claus von Bülow widersprach. Er sei unschuldig. Gegen eine Bürgschaftserklärung von 100 000 Dollar kam er auf freien Fuß.

Am 16. März 1982 befand eine Jury in Newport Claus von Bülow schuldig. Am 7. Mai 1982 wurde auf 30 Jahre Gefängnis gegen ihn erkannt. Für eine Kaution von einer Million Dollar blieb er bis zur Entscheidung über seine Berufung auf freiem Fuß.

Seine Verteidigung reichte am 15. März 1983 beim Supreme Court von Rhode Island einen 100 Seiten starken Schriftsatz ein, in dem sie um Aufhebung der Verurteilung ihres Mandanten ersuchte. Am 16. Juni 1983 beantragte die Staatsanwaltschaft auf 101 Seiten die Bestätigung des Urteils. Am 27. April 1984 siegte die Verteidigung vor dem Supreme Court von Rhode Island.

»Die Affäre der Sunny von B.« konzentriert sich auf die Zeit zwischen der Verurteilung Claus von Bülows und der mündlichen Verhandlung über seine Berufung. Der erste Prozeß, der mit der Verurteilung endet, und der zweite, der nach der erfolgreichen Berufung stattfindet und zum Freispruch führt, werden nur am Rande erwähnt.

Diese Konzentration ist sinnvoll, denn die erfolgreiche Berufung wendet Claus von Bülows Schicksal. Sie rettet einen Mann, für den es keine Hoffnung mehr zu geben scheint - bis es ihm gelingt, Alan Dershowitz für den Kampf um die Berufung zu gewinnen.

Alan Dershowitz ist der Held des Kriminalfalles Claus von Bülow, und er ist der Held des Films über die »Affäre der Sunny von B.« Der Filmheld, der eine lebende Person spielt, noch dazu eine so vielgesichtige und vielschichtige wie Alan Dershowitz, geht ein hohes Risiko ein. Doch Ron Silver gelingt es, ein Alan Dershowitz zu sein.

Als es um die Besetzung der Dershowitz-Rolle ging, waren viele Namen im Gespräch, und mehr aus Spaß als im Ernst sprach man auch bei Woody Allen vor. Der lehnte ab. Er könne der Rolle nicht gerecht werden. Schade, zumindest den »Stadtneurotiker« gibt es auch in Alan Dershowitz. Als sich dann Alan Dershowitz und Ron Silver zum ersten Mal begegneten, war sofort alles klar. Alan Dershowitz empfand ihn als perfekte Besetzung, man stimmte in jeder Hinsicht überein, und sogar äußerlich war man sich erstaunlich ähnlich.

Eines Abends bestellt sich Alan Dershowitz nach einem Essen mit Ron Silver noch ein Stück Schokoladentorte. Ron Silver lehnt wehmütig ab. »Dieser Dershowitz«, sagt er und zeigt auf sich, »muß auf sein Gewicht achten, damit dieser Dershowitz«, er zeigt auf den seine Torte verzehrenden Alan Dershowitz, »auf der Leinwand gut aussieht.« Es gab lustige Szenen zwischen den beiden. Freilich war man, wenn man sich zu Gesprächen über die Rolle traf, sofort im vertrauten Gespräch über die Tagesereignisse und fand kaum noch zur Rolle.

So kam es erst nach Fertigstellung des Films dazu, daß Alan Dershowitz seinen Darsteller vorwurfsvoll fragte, wie er sich dabei gefühlt habe, ihn anders darzustellen in bestimmten Einzelheiten, als er ihn kenne. »Ich spiele den öffentlichen Alan Dershowitz, den, den die Leute aus dem Fernsehen und den Zeitungen kennen. Ich konnte gar nicht genug über den privaten Alan Dershowitz wissen, um ihn zu spielen. Doch diese Seite von Alan Dershowitz interessiert die Öffentlichkeit offengestanden überhaupt nicht«, antwortete Ron Silver, wie Alan Dershowitz berichtet.

Der Kriminalfall Claus von Bülow übertrifft jede Erfindung. Wäre diese Geschichte von einem Schriftsteller vorgelegt worden, der sie sich ausgedacht hat - sie wäre nie gedruckt oder verfilmt worden. Das ist das erste Problem der »Affäre der Sunny von B.« Die Wirklichkeit dieser Geschichte ist so unglaublich, daß es unmöglich scheint, aus diesem Supergreuel von einer Seifenoper einen erträglichen Film zu machen.

Da ist Sunny, die Erbin eines unsäglichen Vermögens. Da sind die Kinder aus ihrer ersten Ehe (mit einem Prinzen natürlich, einem von Auersperg) - die Kinder, die im Kampf um das Erbe zu unterdrücken suchen, daß ihre in einem hoffnungslosen Koma liegende Mutter eine selbstzerstörerische, tief depressive und süchtige Frau war, und von denen privat gegen den verhaßten Stiefvater recherchiert wird, bis es so aussieht, daß er der Mutter Insulin injiziert hat.

Da ist das Partei ergreifende Personal von Clarendon Court, und da gibt es selbstverständlich auch eine Frau, die ein Verhältnis mit Claus von Bülow hatte und ihn nun haßt und belastet (und es gehört sich in dieser Geschichte geradezu, daß sie Schauspielerin ist und in einer Seifenserie zur nationalen Berühmtheit wurde).

Das zweite Problem der »Affäre der Sunny von B.« macht aus, daß der Erfolg in der Gesellschaft der Vereinigten Staaten darin besteht, sich eine Rolle anzueignen und sie konsequent zu spielen. Das US-Strafverfahren hat eine einfache, jedermann im Lande (zumindest vom Bildschirm her) bekannte Definition der an ihm beteiligten Rollen. Der Richter, der Angeklagte, die Anklage, die Verteidigung, die Jury - in welcher Rolle auch immer einer an einem Strafverfahren teilnimmt: Er weiß, was man von ihm erwartet, und er bringt das. Die Folge ist, daß jeder der Prozeßakteure in der Wirklichkeit fast zu gut ist, als daß ein Schauspieler an seine Stelle treten und ihn übertreffen könnte.

Der Film fällt diesen beiden Problemen nicht zum Opfer. Das gelingt ihm, indem er sich auf seinen Helden, auf Alan Dershowitz konzentriert, auf seine Arbeitsweise und vor allem auf seine persönliche Motivation in der Wahrnehmung dieses Mandats. Diese Motivation entwickelt sich. Zu Beginn steht der Film-Dershowitz genau wie der tatsächliche dem Mann, über den die ganze Nation den Stab gebrochen hat, bedenklich gegenüber. »Eines spricht immerhin für ihre Unschuld: Alle hassen Sie«, sagt er zu ihm.

Wie in der Wirklichkeit ist Claus von Bülow, gespielt von Jeremy Irons, ein fast unerträglicher, witzelnder Mensch. »Wie nennt man die Angst vor Insulin?« fragt er. »Claustrophobie«, beantwortet er die Frage selbst. In einem Lokal wird er mit »Herr Doktor von Bülow« angeredet. Er mault: »Man klagt mich an, zwei Spritzen verabreicht zu haben, und schon bin ich ein Doktor geworden.«

Doch dann trägt der Film-Dershowitz, wie der wirkliche, von einem Team unterstützt, das, wie er, dem Mandanten zunächst skeptisch begegnet, Beweise für die mögliche Unschuld Claus von Bülows zusammen. Und in ihrem Sog identifiziert er sich immer stärker mit der Sache dieses Angeklagten, der moralisch schuld am Koma seiner Frau sein mag, der jedoch kein Mörder sein muß. »Die Affäre der Sunny von B.« ist ein Film, der vor Augen führt und zugänglich macht, was Strafverteidigung ist.

Es mindert die Wirkung des Films nicht, daß er von einem US-Kriminalfall handelt: Er handelt von der Strafverteidigung schlechthin. Alan Dershowitz hat einmal geschrieben, daß in Ländern, in denen es die Verteidiger ablehnen, schuldige Menschen zu verteidigen, besonders viele unschuldige Menschen verfolgt werden. Das schrieb er in Penthouse, doch das sagt auch der Film.

Alan Dershowitz hat für die New York Times einen Artikel darüber geschrieben, wie der Film auf ihn wirkt. Das Gespräch, das er mit seinem Sohn Elon führt, dem Co-Produzenten des Films, ist ein köstlicher Vater-Sohn-Dialog. Der Film beginnt damit, daß der Film-Dershowitz am Telefon von der Verwerfung einer von ihm für zwei junge, zum Tode verurteilte Schwarze eingelegten Berufung erfährt. Er schmettert das Telefon auf den Boden. Das träfe nicht zu, lamentiert Alan Dershowitz. Er zerschmettere keine Telefone, wenn er einen Fall verliere, schon gar nicht, wenn es um ein Kapitalverbrechen geht.

Der Sohn widerspricht. Die Szene stelle nicht den Vater, sondern seinen ** Alan M. Dershowitz: »Die Affäre der Sunny _(von B. Der von-Bülow-Skandal«. Schweizer ) _(Verlagshaus, Zürich; 267 Seiten; 39,80 ) _(Mark. * Mit Cosima, Tochter aus der Ehe ) _(mit »Sunny«, und Freundin Andrea ) _(Reynolds. ) Charakter dar, sein Engagement. Dershowitz ist empört. Die Szene führe nicht Engagement vor, sondern einen Mann, der einen Koller bekommt. Der Sohn beharrt, geduldig, wie er meint, gönnerhaft, wie es sein Vater empfindet. Ein Filmheld müsse zu Beginn Schwächen zeigen, die er im Verlauf der Handlung überwindet.

Besonders irritiert den Vater, daß sein »girlfriend« im Film ("a mostly fictional character«, merkt Dershowitz an - wenn er ausweicht, ist er besonders brillant) über ihn sagt, sein Einsatz für seine Mandanten lasse nichts für die Menschen in seiner persönlichen Umgebung übrig. Dem Sohn hat Vater Dershowitz diese Passage offenbar nicht vorgehalten. In seinem Artikel aber wird er barsch: »Tatsache ist jedoch, daß ich meine Liebe für meine Familie und meine engen Freunde aufbewahre.«

Der Film über die »Affäre der Sunny von B.« beruht auf Alan Dershowitz'' Buch über den Kriminalfall Claus von Bülow. Das Buch gibt es seit dem vergangenen Jahr auf deutsch**. Der Film sollte dazu anstiften, es zu lesen, und jeder Jurist, in welcher Rolle auch immer er mit der Strafjustiz zu tun hat, müßte sich eigentlich mit ihm befassen. Es führt diese unglaubliche, jede Erfindung übertreffende Geschichte so vor, daß sich der Leser betroffen fühlt; daß ihm seine Mitverantwortung für die Justiz seines Landes über die Parteinahme im Einzelfall hinaus bewußt wird.

Im übrigen wird in dem Buch ein Alan Dershowitz sichtbar, der brillant ist, ohne zu blenden, der einleuchtet, der spürbar macht, was einen genialen Strafverteidiger über seine juristische Qualität hinaus auszeichnet. Alan Dershowitz schreibt in seinem Buch, das Verhalten der Generalstaatsanwältin von Rhode Island, Arlene Violet, gebe dem Wort »Chuzpe« einen neuen Sinn. Sie hätte nach der Aufhebung des ersten Urteils auf einen zweiten Prozeß verzichten können, bestand aber aus unerfindlichen Gründen auf ihm.

In einer Fußnote erläutert Alan Dershowitz, was das jüdische Wort »Chuzpe« meint (er ist ein unaufdringlich selbstbewußter, stolzer Jude): »Eine gängige Illustration für Chuzpe ist der Angeklagte, der seine Eltern umbrachte und daraufhin vor Gericht um Gnade flehte, weil er eine Waise sei.«

** Alan M. Dershowitz: »Die Affäre der Sunny von B. Dervon-Bülow-Skandal«. Schweizer Verlagshaus, Zürich; 267 Seiten; 39,80Mark. * Mit Cosima, Tochter aus der Ehe mit »Sunny«, und FreundinAndrea Reynolds.

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