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Kino in Kürze Ein Königreich für ein Lama

aus DER SPIEGEL 12/2001

»Ein Königreich für ein Lama« löste in Amerika nicht nur deshalb Verwunderung und Begeisterung aus, weil seine Bilder von ungewohnt moderner Ästhetik geprägt waren, sondern auch, weil es sich dabei augenscheinlich um den ersten schwul angehauchten Film aus dem Hause Disney handelt. Kusco, ein sorgloser, eitler Inka-König, der den ganzen Tag durch seinen Palast tanzt, wird von seiner intriganten Beraterin Isma in ein Lama verwandelt und verschleppt. Während Isma die Herrschaft über das Reich übernimmt, kämpft sich Kusco durch den Dschungel zu seinem Palast zurück. Durch die feine Ironie der Dialoge gelingt das Kunststück eines Films, der Erwachsenen wie Kindern gleichermaßen gefällt

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