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Ein Krieger mit Kamera

aus DER SPIEGEL 39/1964

Ein Krieger mit Kamera

war der amerikanische Reporter Andrei Friedmann, der unter dem Pseudonym Robert Capa 18 Jahre lang auf den Schlachtfeldern des Jahrhunderts photographierte. Capa, 1913 in Budapest geboren und 1933 aus Deutschland emigriert, war Mitbegründer des berühmten Photographen-Syndikats »Magnum« und schoß seine ersten großen Frontbilder im Spanischen Bürgerkrieg. Später, während des Zweiten Weltkriegs und der folgenden Stahlgewitter, schickte ihn die amerikanische Zeitschrift »Lifen von Schlacht zu Schlacht: nach Nordafrika, nach Polen, Italien, Deutschland, Frankreich und Israel. Seine Hoffnung, »ein arbeitsloser Kriegsphotograph zu sein und zu bleibend, erfüllte sich nie. Capa fiel am 25. Mai 1954 im Schmutzigen Krieg von Vietnam; er trat auf eine Mine. Rund hundert seiner Bilder von Toten, Hungernden und Verstümmelten, von Befreierstolz und Flüchtlingselend sind in New York jetzt erstmals im Buch »Images of War« (Grossman Publishers, 15 Dollar) erschienen.

1944 in der Normandie: Alliierte Invasion

1944 in Paris: Französische Maquis-Kämpfer

1948 in Israel: Flüchtlings-Camp

1943 in Italien: Fronturlaub

1936 in Spanien: Todeskampf

1941 in London: Fliegeralarm

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