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Emma Raducanu Nervenkitzel bevorzugt

aus DER SPIEGEL 23/2022
Foto:

Julian Finney / Getty Images

Die britische Tennisspielerin Emma Raducanu, 19, die mit ihrem Überraschungssieg bei den US Open im vergangenen September schlagartig berühmt wurde, ist noch nicht ganz angekommen in ihrer Rolle als internationaler Star. Doch sie arbeitet daran – und bekam Hilfe vom 7-fachen Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton. Der habe ihr ein paar Ratschläge gegeben, erzählte Raducanu jetzt dem »Telegraph«: als jemand, der »die Erfahrung hat, was ich gerade durchmache, als jemand, der jung ist und gerade etwas Großes erreicht hat«. Die Verbindung zum Motorsport stammt noch aus ihrer frühen Kindheit. Sie lernte alle möglichen Sportarten, für ihre berufstätigen Eltern sei das als Betreuung ideal gewesen. Ihr Vater, der ein Motorsportfan ist, setzte seine Tochter auch hinters Steuer, mit neun Jahren fuhr sie Motorcross. Sie sei ein schüchternes Kind gewesen, aber das habe ihr großes Selbstbewusstsein gegeben. Beim Ballett mit den anderen Mädchen hingegen sei sie »ein bisschen wie ein Elefant« aufgetreten. Noch heute genieße sie den Nervenkitzel beim Motorsport, ihre Fingernägel machen zu lassen hingegen nicht so sehr: »Ich schaue mir lieber ein Rennen an.«

ks
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