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NEU IN DEUTSCHLAND Erstens - zweitens - drittens (Italien).

aus DER SPIEGEL 39/1964

Drei Variationen junger Regisseure über das Thema Heldentum. In »Helden im Krieg« (Regie: Sergio Tau) versucht ein italienischer Soldat vergebens, sich von vier Feinden gefangennehmen zu lassen

- die vier zwingen ihn zum umgekehrten Verfahren. In »Helden des Alltags« (Fernando di Leo) vererbt ein sündiger Marchese den größten Teil seines Vermögens der Kirche, um sich das ewige Seelenheil zu sichern. Ein übergangener Verwandter, der Testament und kirchliches Heilsversprechen anficht, bekommt vor Gericht unrecht. In »Helden der Neuen Welt« (Frans Weisz) schwankt ein römischer Schlagersänger zwischen zwei gleichermaßen extraordinären Texasmädchen. Bilanz der Trilogie: »Erstens« und »zweitens« (in Schwarz -Weiß) sind gute Geschichten, schlecht inszeniert; »drittens« (in Farbe) ist inhaltsschwach, aber formstark.

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