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Feministinnen

aus DER SPIEGEL 48/1996

ärgern sich seit Jahren über Helmut Newtons kühl-kalkulierte Foto-Inszenierungen weiblicher Akte, die der deutschen Emma-Herausgeberin Alice Schwarzer sogar als »faschistoid« erscheinen. Der gebürtige Berliner mußte als Jude 1938 emigrieren. Nach langer Odyssee durch Asien und Australien ließ er sich Ende der fünfziger Jahre in Paris nieder und revolutionierte, mit einer neuen, sinnlichen Ästhetik, die Modefotografie. Er belichtet die Models nicht, wie üblich, im Studio, sondern in stilisierter Alltagsumgebung. Der »Big Nudes«-Fotograf Newton, 76, lebt heute in Monte Carlo und hat soeben seine Autobiographie abgeschlossen, die demnächst auch in Deutschland erscheinen soll.

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