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Fernsehredakteure zu Nina Hagen

aus DER SPIEGEL 44/1979

»Wenn wir sie beim gegenwärtigen Stand der Dinge ins Programm nehmen würden, dann nur mit einem Musik-Titel -- und der müßte auf jeden Fall vorher aufgezeichnet werden. Live und talkend kommt sie nicht in Frage.«

Hanns H. Böck, Bayerischer Rundfunk

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»Wir würden sie nur als Säingerin verpflichten, nicht für eine Talkshow.« Heiner Schölling, Hessischer Rundfunk

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»In überschaubarer Zeit kommt sie bei uns nicht in die Tüte. »Rock-Pop? wird auf der Jugendleiste gesendet; und wenn ich nun uweiß, daß Nina Hagen gewisse Übungen produzieren wird, kann ich sie eben nicht bringen. Wenn sich jemand boykottiert, dann ist das die Dame selber!« Peter Baalcke, ZDF, »Rock-Pop«

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»Ich würde »Sicherheitsmaßnahmen? ergreifen. Ich würde sie direkt neben die Band stellen. Und wenn sie nur ein Wort sagte, das nicht okay geht, würde ich ein Zeichen geben: Jungs -- legt los! Dann wär? die Hagen nicht mehr zu hören, das steht fest ...«

Alfred Biolek, WDR? »Bio?s Bahnhof

Redakteurs-Antworten auf eine Umfrage des Deutschen Fernsehdienstes, ob Nina Hagen nach ihrem spektakulären Auftritt im Österreichischen Fernsehen (sie gab Orgasmus-Tips und beschimpfte einen Gesprächspartner) auch für deutsche TV-Leute »weg vom Fenster« sei.

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