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»Floh de Cologne« macht Schluß

aus DER SPIEGEL 16/1983

Es klang immer ein bißchen furchterregend, wie die Kritik über »Floh de Cologne« schrieb: die »berühmt-berüchtigte, härteste deutsche Rockband«, die auch noch ständig »zielsicher Zeiterscheinungen« erfasse. Doch über der Kritik, die die fünf Kölner Musiker übten, geriet bei der Kritik allzuoft in Vergessenheit, daß die Truppe nach den Anfängen als Studenten-Kabarett zu Apo-Zeiten und noch vor Udo Lindenberg beharrlich einen eigenen und soliden Deutschrock entwickelte - mit der Rock-Oper »Profitgeier« (1970), dem Arbeitslosenstück »Tilt« (1975), zuletzt mit dem Programm »Koslowsky« (1979) um einen Ruhrmenschen, den das Schicksal nach Bayern und doch wieder in den Klassenkampf verschlägt. Nun, bis Mitte Mai zum Gala-Heimspiel in Köln, geht der »Floh de Cologne« auf seine letzte Tournee-mit einem Programm über das Jahr 2083, zusammen mit dem Kabarett »Die 3 Tornados«, Dieter Süverkrüp sowie, in manchen Städten, mit weiteren Freunden.

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