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Kino in Kürze »Funny Games U. S.«

aus DER SPIEGEL 22/2008

erzählt von einer Familie, die in einem abgelegenen Landhaus auf Long Island in die Gewalt von zwei jugendlichen Mördern gerät. Mit diesem amerikanischen Remake seines eigenen Films »Funny Games« von 1997 kehrt der österreichische Regisseur Michael Haneke ("Die Klavierspielerin") zum akademischen Stil seiner frühen Studien über Extremgewalt zurück. Kaltherzig und kalkuliert treibt er Naomi Watts und Tim Roth als beschämend naive und wehrlose Eheleute ins Verderben. Ein saft- und kraftloses Lehrstück, in dem menschliches Verhalten am toten Objekt seziert wird.

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