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Gegendarstellung

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aus DER SPIEGEL 36/1987

In der Zeitschrift DER SPIEGEL Nr. 29/1987 haben Sie auf Seite 136 f. unter dem Titel »Torkelnder Gang« über das Medikament »Edrul« berichtet. Im Zuge Ihrer Darstellung haben Sie u.a. behauptet:

»An dem geplanten Edrul-Start beteiligte Bayer damals auch ärztliche Standesfunktionäre, die für die Therapiefreiheit des Arztes zu Felde ziehen, wie den Praktikerverbandschef Klaus-Dieter Kossow...«

Richtig ist vielmehr, daß ich nicht »Verbandschef"', sondern lediglich 2. Stellvertretender Bundesvorsitzender des Berufsverbandes der praktischen Ärzte und Ärzte für Allgemeinmedizin Deutschland und zuständig für die Arzneimittelpolitik des Verbandes bin.

Es trifft auch nicht zu, daß meine Funktion im Verband mit der Markteinfuhrung von Edrul im Zusammenhang gestanden hätte. Richtig ist vielmehr, daß ich an der Markteinführung von Edrul überhaupt nicht beteiligt war, und zwar insbesondere weder durch Mitarbeit an klinischen Studien noch durch sonstigen Erfahrungsaustausch über dieses Präparat.

Sie berichten weiter:

»Zu diesem Zweck und »um den Verordner-Blickwinkel besser kennenzulernen«, veranstalteten die Bayer-Manager eine von Kossow organisierte Gesprächsrunde ("Bremer Gespräch") mit niedergelassenen Ärzten . . .«.

Auch diese Behauptung ist unrichtig. Richtig ist vielmehr, daß das »Bremer Gespräch« von der Baseler Forschungs- und Unternehmensberatungsgesellschaft Friesewinkel organisiert und von Dr. Friesewinkel selbst geleitet wurde. Das »Bremer Gespräch« hatte keinerlei Bezug auf das Präparat »Edrul«.

Achim, den 10. August 1987 Dr. Klaus-Dieter Kossow

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