Zur Ausgabe
Artikel 56 / 95
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel

Geht WDR III über Land?

aus DER SPIEGEL 46/1980

»Gestrichen«, »gekürzt«, »unglaubliches Konzept«, zeterte Sozialdemokrat Wilhelm Nöbel im parteieigenen Pressedienst, und der Kölner »Expreß« echote: »Großer Knatsch im WDR.« Zu früh gebrüllt: Um die geplanten, teuren Funkhaus-Neubauten in Düsseldorf, Dortmund, Münster, später auch in Essen und Bielefeld halbwegs auslasten zu können, muß WDR-TV-Chef Heinz Werner Hübner von 1982 an in WDR III »einige Programme der Zahl nach« kürzen und den Freiraum der Provinz überlassen. »Wenigstens zehnmal im Jahr« soll Live-Theater von NRW-Bühnen, freitags ein »Bürger-Forum« von wechselnden Standorten gebracht werden. Ob die Kölner das Dritte demnächst wirklich häufiger direkt aus dem Ruhrgebiet und Münsterland senden können, ist fraglich: Ohne Gebührenerhöhung von 1983 an müßte sich der WDR erheblich einschränken.

Zur Ausgabe
Artikel 56 / 95
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.