»Die Agenda« Béla Anda stellt gemeinsamen Podcast mit Gerhard Schröder ein

Seit 2020 plauderten sie für einen Podcast über Aktuelles und Vergangenes – jetzt geht auch Ex-Regierungssprecher Béla Anda auf Distanz zu Gerhard Schröder. Die Produktion wird mit sofortiger Wirkung beendet.
Der Podcast »Die Agenda« ist Geschichte – auch Ex-Regierungssprecher Béla Anda rückt von Gerhard Schröder ab

Der Podcast »Die Agenda« ist Geschichte – auch Ex-Regierungssprecher Béla Anda rückt von Gerhard Schröder ab

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a-b-c-communications / picture alliance / dpa

Nachdem sein Büroleiter und Redenschreiber Albrecht Funk sowie weitere Mitarbeiter ihren Dienst bei Altkanzler Gerhard Schröder quittiert haben, rückt nun auch sein langjähriger Pressesprecher Béla Anda von ihm ab.

Er stoppt mit sofortiger Wirkung die Produktion des gemeinsamen Podcasts »Die Agenda«. Das bestätigte seine Agentur ABC Communication dem SPIEGEL, zuerst hatte die Agentur spot on news berichtet.

Eine Weiterführung sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, hieß es.

Die bislang wöchentlichen und rund halbstündigen Podcast-Folgen erschienen seit Mai 2020 immer dienstags und erreichten zuletzt über 360.000 Abonnenten bei über einer Million Downloads. In »Die Agenda« sprachen Schröder und Anda über »Aktuelles und Vergangenes, über sein heutiges Leben, seine Erfahrungen und Ansichten«, heißt es in der Beschreibung.

Béla Anda war auch für die Social-Media-Aktivitäten des Altkanzlers bei LinkedIn verantwortlich. Während der rot-grünen Koalition unter Gerhard Schröder war der Journalist von 2002 bis 2005 der Regierungssprecher sowie Chef des Bundespresseamtes.

Seit Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine steht der Altkanzler zunehmend für seine Haltung Wladimir Putin gegenüber in der Kritik. Bislang hat er es vermieden, sich öffentlich von Putin zu distanzieren oder dessen Handeln zu verurteilen. Der russische Präsident gilt als langjähriger Freund Schröders, zudem ist der ehemalige Bundeskanzler Aufsichtsratschef des russischen Staatskonzerns Rosneft.

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