Aktienverkauf Axel-Springer-Chef Döpfner macht Kasse

Mehrere Axel-Springer-Manager haben den steigenden Kurs der letzten Monate für ein Millionen-Weihnachtsgeschenk an sich selbst genutzt: Konzernchef Mathias Döpfner und zwei weitere Vorstände haben sich von mehreren Zehntausend Aktien getrennt.

Springer-Vorsitzender Mathias Döpfner: Um 8,6 Millionen Euro reicher
dapd

Springer-Vorsitzender Mathias Döpfner: Um 8,6 Millionen Euro reicher


Hamburg/Frankfurt - Ein großer Aktienverkauf macht Axel-Springer-Vorstand Mathias Döpfner um einige Millionen reicher. Döpfner habe gut 73.000 Springer-Aktien verkauft und damit insgesamt 8,6 Millionen Euro erlöst, teilte der Berliner Verlag am Dienstag mit.

Die Titel stammten aus einem seit 2004 laufenden Aktienoptionsprogramm, das nun ausläuft. Döpfner habe sich aber nicht von all seinen Anteilsscheinen getrennt sondern bleibe noch weiter beteiligt.

Auch zwei weitere der insgesamt vier Springer-Vorstände haben den Kursanstieg der letzten Monate genutzt, um Kasse zu machen. Andreas Wiele, zuständig für die "Bild" und die Zeitschriften, sowie Technik-Vorstand Rudolf Knepper haben mit Aktienverkäufen jeweils 5,7 Millionen Euro eingenommen. Die drei Manager haben zu einem Kurs von 117,43 Euro verkauft. Anfang des Jahres hatten die Springer-Scheine noch 75 Euro gekostet.

can/Reuters



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janne2109 15.12.2010
1. was ist
neu daran?? Nur kein Neid, warum soll er nicht verkaufen? Frage wäre- wer hat gekauft? Besser als vor Jahrzehnten heimlich hohe Mitarbeiter des Hauses geschenkte Aktien von Springer persönlich an Kirch verkauft haben.
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