Podcast "SPIEGEL Live" "Und Sie tun so: Laschet ist der Böse - typisch CDU!"

Klimakrise, und jetzt? Darüber haben NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Klimaaktivistin Luisa Neubauer vor wenigen Tagen auf einem Podium gestritten. Hier ist das kontroverse Gespräch im Podcast.


SPIEGEL live - Armin Laschet und Luisa Neubauer im Gespräch: Klimakrise, und jetzt?

Die Erde erwärmt sich und die Folgen werden immer drastischer. Doch Deutschland ist noch weit entfernt davon, die Ziele des Pariser Klimaabkommens für das Jahr 2030 zu erreichen. Wie kann die Politik dieser enormen Aufgabe gerecht werden?

Darüber haben Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet und die "Fridays for Future"-Aktivistin Luisa Neubauer Mitte Oktober auf der Frankfurter Buchmesse diskutiert. Die 23-Jährige konfrontierte den CDU-Politiker immer wieder mit seiner direkten Verantwortung für Deutschlands Klimapolitik. Auch deshalb sorgte das Gespräch für Aufsehen. Die ganze Diskussion können Sie jetzt im Podcast hören.

Durchs Gespräch hat die SPIEGEL-Redakteurin Annette Bruhns geführt. Es wurde im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Spiegel Live" am 19. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse aufgezeichnet.

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Diese Folge ist in Kooperation mit dem der Buchmesse Frankfurt und dem Tropen Verlag entstanden.



insgesamt 6 Beiträge
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euro-paradies 28.10.2019
1. Also diese Neubauer, Vielfliegerin, will uns erzählen,
dass wir Co2-bewusster leben und uns entsprechend einschränken sollen. Diese Dame ist genauso unglaubwürdig wie die Grünen und ihre Anhänger, die ebenfalls zu den Vielfliegern zählen.
christoph.bohr 28.10.2019
2. ohne Windräder muss man sich Kritik gefallen lassen !
Die CO2 Abgabe bringt nichts wenn Windräder faktisch verboten werden! Die sauberste Energie ist aus Photovoltaik und Windkraft. Wenn beides behindert wird, dann ist alles andere, wie etwa die CO2 Abgabe nur eine getarnte Steuererhöhung und komplett sinnlos für das Klima! Die Energie-Wende wird absichtlich falsch verstanden - Windräder sind praktisch verboten und die Sonne wird besteuert. Eine Klage gegen die Klima-Gesetze ist geboten! Gute Handwerker und Forscher wissen genau wann sie Experten mit hinzuziehen müssen, unsere Politiker entscheiden alles ohne Rücksicht auf Physik, Chemie und Biologie und gegen jede Vernunft. Die, auch in den Augen unsere Umweltministerin, unzureichenden Gesetze rechtfertigt sie mit der Konsensbildung der Volksvertreter untereinander. Fakten von Experten seien nachrangig zu betrachten, denn Politiker und nicht die Experten entscheiden in einer Demokratie, so die haarsträubende Begründung. Der ganz simple Sachverhalt ist folgender: Energie brauchen wir, weniger CO2 entsteht nur wenn weniger verbrannt wird. Wir haben keinen Fusionsreaktor und auch keine Wasserstofftankstellen. Mit dem was wir haben könnten wir sehr schnell 50% an Öl, Gas und Kohle einsparen, dass eingesparte Geld finanziert Infrastruktur wie Windräder, Photovoltaik, Wärmepumpen, Solarthermie und andere bewährte Technik. Wir sollten uns wehren gegen das faktische Verbot von Windrädern durch die 10H Vorschrift in Bayern und die jetzt neu festgeschriebenen Abstandsregeln (2000 Meter) für allen anderen Bundesländern, auch gegen die unsäglichen neuen Ausschreibungsverfahren die es nur wenigen erlaubt überhaupt mitzubieten. Wir sollten uns gerichtlich wehren sich gegen eine simple Steuererhöhung für alle – ganz ohne Zweckbindung – einfach als CO2 Abgabe getarnt. Nichts anderes als ein Ablasshandel und Geldquelle für den Haushalt. Sinnvolle und direkt verfügbare Technologien sollten konsequent genutzt werden, ganz ohne schuldhaftes Zögern oder Unterlassung. So wie es in vielen anderen Bereichen geschehen ist, etwa bei der Einführung vom Katalysatoren und Rauchgasfiltern für Kraftwerke. Die bestechend einfache Logik ist, wir brauchen Photovoltaik möglichst auf allen Dächern, Windräder und große preisgünstige Stromspeicher wie Redox FLow Batterien wie sie in Hokkaido Japan (60 MWh) schon erfolgreich eingesetzt werden. Es ist einfach viel billiger und sauberer mit Wind und Sonne Energie bereitzustellen und diese ggf. zu speichern. Ein weltweiter Markt mit echter Einsparung an Schadstoffen und CO2. Für Europa wäre es ein riesiges Konjunkturprogramm mit vielen sinnvollen neuen Arbeitsplätzen, bezahlt aus eingespartem Geld für Öl, Gas und Kohle. Es macht auch politisch keinen Sinn jeden Monat viel Geld nach Katar, Saudi Arabien und Russland und viele andere Staaten zu überweisen. Geld welches nicht selten in fanatischer Weise gegen unsere Kultur und unsere Gesellschaft eingesetzt wird. Nicht zuletzt schaden wir unserer Wirtschaft auch direkt, beispielsweise musste unsere Windradindustrie schon 36.000 Arbeitsplätze abbauen. Herr Altmaier gab der Windbranche den zynischen Rat sich im Ausland zu orientieren!
spiegkom 28.10.2019
3. Das einfache Weltbild: könnte, sollte, möglichst, wäre, wir
"wenn Windräder faktisch verboten werden!" Windräder werden faktisch nicht verboten. "Eine Klage gegen die Klima-Gesetze ist geboten!" Klagen Sie doch bitte! Greenpeace klagt auch gegen die Klimapolitik der Bundesregierung, weil zu wenig getan wird. "Gute Handwerker und Forscher wissen genau wann sie Experten mit hinzuziehen müssen" Soweit ich weiß, haben Experten (nicht Beamte oder Politiker) monatelang über das Klimapaket gebrütet. "Fakten von Experten seien nachrangig zu betrachten," In der Tat, Politik ist die Kunst des Möglichen, egal, wie gravierend die Sache erscheint und Experten-Ratschläge gehen meist über das Mögliche hinaus. "Wir sollten uns wehren gegen das faktische Verbot von Windrädern durch die 10H Vorschrift in Bayern " Wer ist wir? "Wir sollten uns gerichtlich wehren" Wer ist wir? "wir brauchen Photovoltaik möglichst auf allen Dächern" Wer soll das bezahlen? Wer setzt die Dächer instand, die dafür nicht taugen? Wer zwingt dies Hausbesitzer, die nicht unter "Giftdächern" wohnen wollen? "Sinnvolle und direkt verfügbare Technologien" Wer soll entscheiden, welche Technologien da sinnvoll und direkt verfügbar sind? Das einfache Weltbild: könnte, sollte, möglichst, wäre, wir Da Sie es ja ganz genai wissen, solltne Sie entweder in die Politikberatung gehen oder selbst poltisch aktiv werden.
ptb29 28.10.2019
4. Typisch heutige Jugend
Aus der Bequemzone die Leute beschimpfen, die nach 1945 das Land aufgebaut haben. Damit meine ich jetzt nicht Laschet, sondern meine Generation, die ja auch angesprochen wurde. Wir haben nachhaltiger gelebt. Gut, es gab keine Handys, in den Urlaub konnten wir in den 70ern auch nicht fliegen. Die Vielfliegerin hat das Thema Umwelt entdeckt, managed ihren Terminplan nicht mit einem Papierkalender. Papier kostet Wald, das Handy nur seltene Erden.
NoBrainNoPain 29.10.2019
5. Ach der Laschet,
erst wollte er den Hambacher Forst abholzen um die Belgier mit Kohlestrom zu versorgen, jetzt macht er in Pseudoklima. Auffällig oft gibt er im Moment zu allem und jedem seinen Senf dazu. Da hat wohl einer vor, noch was Grosses zu werden. Diesen Fähnrich im Wind, sollte man rechtzeitig ausbremsen.
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