Serie Obamas produzieren Netflix-Doku über USA unter Trump

Mit ihrer eigenen Produktionsfirma gestalten Barack und Michelle Obama in den nächsten Jahren das Netflix-Programm mit. Darin soll es auch um den US-amerikanischen Behördenapparat seit Donald Trumps Wahlsieg gehen.

Die Produktionsfirma von Michelle und Barack Obama arbeitet an einer Doku über die Trump-Regierung
Getty Images

Die Produktionsfirma von Michelle und Barack Obama arbeitet an einer Doku über die Trump-Regierung


Der frühere US-Präsident Barack Obama wird zusammen mit seiner Ehefrau Michelle eine Netflix-Serie über die Arbeit der US-Regierung nach dem Wahlsieg seines Nachfolgers Donald Trump produzieren. Die Produktionsfirma der Obamas, Higher Ground Productions, arbeitet an einer Adaption des Buchs "Erhöhtes Risiko" des Autors Michael Lewis über die Trump-Regierung, wie der Videostreamingdienst mitteilte.

In dem Buch schildert der Bestsellerautor die Krise des amerikanischen Staatsapparats unter Trump. Behörden und Beamte würden in den USA chronisch unterschätzt, sagte der Autor im Januar in einem Gespräch mit dem SPIEGEL, unter Trump auf eine gefährliche Art und Weise. (Lesen Sie hier das ganze Interview mit Michael Lewis.)

Netflix hatte im Mai 2018 die Zusammenarbeit mit den Obamas verkündet. Deren Produktionsfirma Higher Ground Productions arbeitet laut Netflix auch an der Verfilmung eines Projekts der Zeitung " New York Times", "Overlooked" ("Übersehen"). Dabei geht es um Nachrufe auf Verstorbene, deren Tod zunächst keine öffentliche Beachtung fand - meist, weil es Frauen oder Schwarze waren.

Geplant ist außerdem ein Film über Frederick Douglass, einen früheren Sklaven, der sich für die Abschaffung der Sklaverei einsetzte. Auch eine Serie für Familien soll entstehen. In "Listen to Your Vegetables & Eat Your Parents" ("Hör auf dein Gemüse und iss deine Eltern") sollen Kinder und ihre Eltern mehr über Ernährung lernen. Das Thema ist für die Obamas nicht neu. Als First Lady setzte sich Michelle Obama für gesunde Ernährung und mehr Bewegung für Kinder ein.

sen/AFP/reuters



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