Berliner Schlossplatz Das kommt hin

Der Palast der Republik wird abgerissen. Und dann? Mindestens sechs Jahre Ödland. Wie gut, dass namhafte Architekten im Auftrag des Magazins "Monopol" Erbauliches geplant haben: ein Museum auf Zeit - für die Kunst der Gegenwart.


Die Berliner Republik bekommt eine Bundesrasenschau. Wenn nichts passiert, wird nach dem Abriss des Palasts der Republik der Schlossplatz gnadenlos unter Halme gesetzt.

Mindestens sechs Jahre grüne Einöde. Vielleicht sogar länger, denn wann mit dem Bau des Schlosses, genannt "Humboldt-Forum", hinter der Barockfassade begonnen wird, steht noch in den Sternen. In Berlin misstraut man den Rabatten und fordert gemeinsam mit namhaften Architekten ein Museum auf Zeit für die Kunst von heute.

Exklusiv für das Kunstmagazin "Monopol" haben sich Schneider+Schumacher, Graft Architekten, Meinhard von Gerkan, Bottega + Ehrhardt und Sauerbruch Hutton einer kreativeren Form der Zwischennutzung angenommen. Hier ihre Entwürfe.

Die Diskussion ist eröffnet.

Foto: Förderverein Berliner Schloß e.V. / Bearbeitung: Treibhaus Freiraumgestaltung / Fotomontage: Bottega + Ehrhardt

Bottega + Ehrhardt: Eine Tartanbahn für den Schlossplatz

EINMALIGE VERWENDUNG Monopol 4/06 Berlin / Schloßplatz / Graft Foto: Förderverein Berliner Schloß e.V. / Bearbeitung: Treibhaus Freiraumgestaltung / Montage: Graft Architekten

Graft: Here Today, Gone Tomorrow

EINMALIGE VERWENDUNG Monopol 4/06 Berlin / Schloßplatz / Schneider #1 TEXT Foto: Förderverein Berliner Schloß e.V. / Bearbeitung: Treibhaus Freiraumgestaltung / Montage: Schneider+Schumacher

Schneider + Schumacher: Internationaler Transportkreislauf Kunst

EINMALIGE VERWENDUNG Monopol 4/06 Berlin / Sauerbruch Hutton #1 TEXT Foto: Förderverein Berliner Schloß e.V. / Bearbeitung: Treibhaus Freiraumgestaltung / Montage: Sauerbruch Hutton

Sauerbruch Hutton: White Cube

EINMALIGE VERWENDUNG Monopol 4/06 Berlin / Gerkan #1 TEXT Foto: Förderverein Berliner Schloß e.V. / Bearbeitung: Treibhaus Freiraumgestaltung / Montage: Gerkan, Marg und Partner

Meinhard von Gerkan: Chamäleon



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