Fotostrecke

Theatertreffen: Diese Stücke fahren nach Berlin

Foto: Birgit Hupfeld/ Schauspiel Dortmund

Berliner Theatertreffen Die zehn besten Stücke der Saison

Jedes Jahr werden die zehn interessantesten Inszenierungen zum Theatertreffen in Berlin eingeladen. Jetzt steht fest, welche dort im Frühling über die Bühne gehen.

Das Berliner Theatertreffen ist das wichtigste deutsche Theaterfestival. Vom 3. bis zum 19. Mai werden dort auch in diesem Jahr wieder die zehn besten Inszenierungen des Jahres gezeigt. Jetzt steht fest, welche Stücke 2019 eingeladen werden.

Eine siebenköpfige Jury sichtete ein Jahr lang die Inszenierungen deutschsprachiger Theater und freier Produktionshäuser. Inhaltlich dominierten dabei nach Angaben der Veranstalter des Theatertreffens die #MeToo-Debatte und Veränderungen durch Globalisierung und Digitalisierung.

Fotostrecke

Theatertreffen: Diese Stücke fahren nach Berlin

Foto: Birgit Hupfeld/ Schauspiel Dortmund

Hier die Auswahl:

"Oratorium", She She Pop, Berlin. Das Stück des Berliner Performance-Kollektivs verhandelt das Verhältnis des Inviduums zum Eigentum.

"Girl from the Fog Machine Factory", Bernetta Theaterproduktionen, Zürich. Regie: Thom Luz. Es geht um eine kleine Fabrik, die Nebelmaschinen produziert und wegen einer schlechten Auftragslage kreative Lösungen braucht.

"Persona", Deutsches Theater, Berlin. Regie: Anna Bergmann. Nach dem Drehbuch zu Ingmar Bergmans gleichnamigem Spielfilm: Eine Krankenschwester (Corinna Harfouch) soll für eine gefeierte Filmschauspielerin (Karin Lithman) sorgen.

"Tartuffe oder das Schwein der Weisen", Theater Basel. Regie: Claudia Bauer. Neudichtung von PeterLicht nach Molières Komödie "Tartuffe".

"Unendlicher Spaß", Theater Kampnagel Hamburg u. a.. Regie: Thorsten Lensing. Nach David Foster Wallaces Romanepos, mit einem Starensemble: Jasna Fritzi Bauer, Heiko Pinkowski, Ursina Lardi, Devid Striesow.

"Das große Heft", Staatsschauspiel Dresden. Regie: Ulrich Rasche. Nach dem Roman von Ágota Kristóf. Es geht um Zwillinge, die während des Zweiten Weltkriegs bei ihrer Großmutter leben und zusehends verrohen. Wurde auch schon verfilmt.

"Hotel Strindberg", Burgtheater Wien und Theater Basel. Regie: Simon Stone. Stone taucht in seinem Stück in die Welt August Strindbergs ein, aktualisiert und verrätselt sie. Caroline Peters wurde für ihre Hauptrolle zur Schauspielerin des Jahrs 2018 gewählt. 

"Das Internat", Theater Dortmund. Regie: Ersan Mondtag. Spielt in einem Internat "am Ende von Raum und Zeit". Mondtag gilt als einer der Stars des deutschsprachigen Gegenwartstheaters.

"Dionysos Stadt", Münchner Kammerspiele. Regie: Christopher Rüping. Ein zehnstündiger Marathon, inspiriert von den griechischen Klassikern. Großes Theater mit großen Abstürzen, so der SPIEGEL-ONLINE-Kritiker.

"Erniedrigte und Beleidigte", Staatsschauspiel Dresden. Regie: Sebastian Hartmann. Nach Dostojewskis Romanum den Zyniker Fürst Walkowski, der seine Familie aus seiner Sucht nach Genugtuung in den Abgrund reißt.

kae
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.
Merkliste
Speichern Sie Ihre Lieblingsartikel in der persönlichen Merkliste, um sie später zu lesen und einfach wiederzufinden.
Jetzt anmelden
Sie haben noch kein SPIEGEL-Konto? Jetzt registrieren
Mehrfachnutzung erkannt
Bitte beachten Sie: Die zeitgleiche Nutzung von SPIEGEL+-Inhalten ist auf ein Gerät beschränkt. Wir behalten uns vor, die Mehrfachnutzung zukünftig technisch zu unterbinden.
Sie möchten SPIEGEL+ auf mehreren Geräten zeitgleich nutzen? Zu unseren Angeboten