Trump-Interview mit "Bild" und "Times" Murdoch saß offenbar mit im Raum

Als Donald Trump Mitte Januar der "Bild"-Zeitung und der "Times" ein Interview gab, soll noch jemand dabei gewesen sein: Medienmogul Rupert Murdoch, der enge Verbindungen zum Präsidenten pflegt.
Donald Trump, Kai Diekmann

Donald Trump, Kai Diekmann

Foto: DPA/ Daniel Biskup/ BILD

Als der ehemalige "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann und "Times"-Kolumnist Michael Gove vor Trumps ausladendem Schreibtisch hockten und ihn interviewten, soll noch ein stiller Zeuge mit im Raum gesessen haben, von dessen Anwesenheit bisher nichts bekannt war: Rupert Murdoch, Vorstandsvorsitzender des Medienriesen News Corp, der Eigner der "Times" ist.

Das berichtet die "Financial Times" und beruft sich dabei auf zwei Zeugen . Auf Fotos war Trump sowohl mit Gove als auch Diekmann zu sehen, nicht aber mit Murdoch.

Zu Murdochs Medienimperium gehört auch der US-Fernsehsender Fox News, der in der Vergangenheit ein wechselhaftes Verhältnis zu Trump hatte. Sollte der Medienmogul tatsächlich bei dem international viel beachteten Doppelinterview anwesend gewesen sein, könnte dies als Hinweis gedeutet werden, dass es wieder zu einer starken Allianz zwischen Murdochs Konzern und dem neuen Mann im Weißen Haus kommen könnte. Dies wäre nicht unbedeutend für Trump, der mit vielen großen Medien über Kreuz liegt.

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