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Elbphilharmonie: Dauerärger am Wasser

Foto: Bodo Marks/ dpa

Elbphilharmonie in Hamburg Fertig im Sommer 2015 - oder noch später

Was lange währt, wird auch mal fertig. Irgendwann. Die Stadt Hamburg und der Baukonzern Hochtief hatten sich geeinigt, die Elbphilharmonie bis zum August 2015 fertigzustellen. In einem neuen Bericht des SPD-Senates heißt es nun aber, der vielfach verzögerte Prestigebau stehe "frühestens 2015".

Hamburg - Die Hamburger Elbphilharmonie wird frühestens im Sommer 2015 fertig. Das geht aus dem neuen Sachstandsbericht zur Elbphilharmonie hervor, der am Dienstag vom Hamburger SPD-Senat beschlossen wurde.

"An den halbjährlichen Bericht ist das Eckpunktepapier angehängt, auf das sich die Stadt und Hochtief Anfang Juli geeinigt haben", sagte der Sprecher der Kulturbehörde, Karl Olaf Petters, am Dienstag. Mit der Drucksache soll die Bürgerschaft über den Fortgang des 500 Millionen Euro teuren Projekts informiert werden. Wann das Eckpunktepapier vertraglich fixiert wird, konnte Petters noch nicht sagen. "Dazu werden momentan sehr intensive Gespräche geführt", sagte er.

Die Arbeiten auf Hamburgs bekanntester Baustelle ruhten seit November 2011, weil sich Stadt und Baukonzern nicht über Probleme beim Bau des Daches und gesteigerte Kosten einigen konnten. In dem Eckpunktepapier verständigten sich beide Seiten Anfang Juli darauf, das Prestigeprojekt neu zu ordnen.

Künftig sollen Hochtief und die Architekten künftig gemeinsam planen, dafür ein Jahr Zeit bekommen und anschließend noch zwei Jahre bauen. Außerdem sollen alle strittigen Kostenfragen von einem Schiedsgericht geklärt werden. Zunächst sollte das Konzerthaus 77 Millionen Euro kosten und 2010 fertig sein. Mittlerweile liegen die Kosten für den Steuerzahler bei mindestens 323 Millionen Euro.

feb/dpa

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