Eurovision Song Contest 2011 Düsseldorf schnappt sich den Grand Prix

Lena singt in Düsseldorf: Die ARD-Intendanten haben sich für Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt als Austragungsort des Eurovision Song Contest 2011 entschieden. Berlin, Hamburg und Hannover gehen leer aus.
Arena Düsseldorf: Für Lenas Auftritt zieht sogar der Fußball um

Arena Düsseldorf: Für Lenas Auftritt zieht sogar der Fußball um

Foto: dapd

Eurovision Song Contest

Hamburg - Das Finale des am 14. Mai 2011 wird in der Arena Düsseldorf gefeiert. Das haben die Intendanten der öffentlich-rechtlichen ARD-Sender am Dienstag auf Vorschlag des Norddeutschen Rundfunks (NDR) beschlossen. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) stimmte dem Plan zu. Damit sind die Mitbewerber Berlin, Hamburg und Hannover, der Heimatstadt der diesjährigen Gewinnerin Lena Meyer-Landrut, aus dem Rennen.

Dem NDR zufolge war eine extra eingerichtete Expertengruppe zweimal in jede Bewerberstadt gereist, um sich die möglichen Austragungsstätten anzusehen. Die vier Städte hatten sich einen Wettbewerb um die Austragung des ersten Grand Prix auf deutschem Boden seit 28 Jahren geliefert. Ende der vergangenen Woche lagen alle nötigen Unterlagen beim NDR vor - und dem ARD-Vorsitzenden Peter Boudgoust zufolge überzeugte schließlich Düsseldorf die Intendanten.

"Sowohl die optimalen Produktionsbedingungen als auch die niedrigeren Kosten haben den Ausschlag gegeben", sagte Boudgoust. NDR-Intendant Lutz Marmor bedankte sich bei der Fortuna, die das Stadion zur Verfügung stellt: "Ein Dankeschön gilt zudem der Deutschen Fußball-Liga und Fortuna Düsseldorf, die für den ESC einen befristeten Umzug in ein anderes Stadion möglich machen."

Erneut soll Lena Meyer-Landrut beim Finale des Eurovision Song Contest für Deutschland singen. "Lenas positive Ausstrahlung passt sehr gut zum Lebensgefühl am Rhein", sagte WDR-Intendantin Monika Piel. Die Fans in der Region seien bekannt für ihre Begeisterungsfähigkeit und für ihre Fairness. Piel: "Wir haben die Chance in NRW, gute Gastgeber bei diesem völkerverbindenden musikalischen Großereignis zu sein."

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