Fotoplattform seen.by Sehen und gesehen werden

Faszinierende Aufnahmen entdecken, eigene Werke präsentieren, fremde Arbeiten bewerten: Ab sofort präsentiert SPIEGEL ONLINE seen.by, eine neue Plattform für Fotografen, Designer, Grafiker - und natürlich für alle anderen mit Geschmack und Sinn für Schönheit.


Vorbei die Zeiten, in denen angehende Fotografen, Designer und Grafiker wochenlang Klinken putzen gehen mussten, um überhaupt eine Chance zu bekommen, ihre Arbeiten öffentlich zeigen zu dürfen. Jetzt genügen ein paar Mausklicks und die besten Fotos stehen online bei seen.by, der neuen internationalen Plattform für Kreative. Ab sofort präsentiert von SPIEGEL ONLINE.

Fotografie von Alexander Straulino bei seen.by: Klicken statt Klinken putzen
Alexander Straulino

Fotografie von Alexander Straulino bei seen.by: Klicken statt Klinken putzen

Auf der Webseite können Kreative, Profis genau wie Laien, kostenlos eine Galerie ihrer Arbeiten anlegen und sie der Öffentlichkeit präsentieren. Nachdem die Fotos von der Redaktion geprüft und freigeschaltet wurden, kann jeder Nutzer ein eigenes kleines Portfolio zusammenstellen - erlaubt sind maximal 20 Bilder pro Account - und bei nächster Gelegenheit darauf verweisen.

"Wir wurden förmlich überrannt", sagt seen.by-Chef Dieter Degler, "bis heute haben sich 6000 Künstler angemeldet und 20.000 Bilder hochgeladen". Und das, obwohl die Bild-Profis von seen.by sehr strenge Kriterien anlegen. "Von 100 Bildern schaffen es etwa 20 auf die Seite", so Degler.

Der Clou dabei: Obwohl nur die besten Fotos den Sprung auf die Plattform schaffen, haben auch Laien eine Chance - wenn ihre Arbeiten den hohen Anforderungen entsprechen. Für die allerbesten Werke gibt es zusätzlich die Sparte seen.by/select. Die Redakteure des Portals wählen dort täglich die besten - also außergewöhnliche, originelle, zukunftsweisende - Arbeiten aus und schaffen somit ein vielfältiges Verzeichnis unserer ästhetischen Kultur.

Das Team ordnet kontinuierlich alle Arbeiten in Gattungen und Genres wie Fashion, Landscape, Porträt, Reportage oder Animation ein. Durch diese permanente Sortierung der Inhalte bleibt das Medien-Archiv seen.by immer präzise und effizient durchsuchbar.

Seen.by ist der Nachfolger des mehrfach preisgekrönten Bilderportals Designklicks. Doch während Designklicks mit seinen frei schwebenden Bilderräumen als ästhetisches Experiment angelegt war, geht seen.by deutlich professioneller ans Werk: Das Portal funktioniert wie eine Online-Galerie. Talent-Scouts aller Sparten durchforsten sie regelmäßig auf der Suche nach neuen, vielversprechenden Entdeckungen. "Es ist sehr spannend zu beobachten, wie sich einige Künstler entwickeln", sagt Degler, "einige publizieren inzwischen regelmäßig bei "Vogue" oder "Neon".

Doch auch die Betrachter brauchen nicht untätig zu bleiben: Jedes Bild kann bewertet werden, und zwar in den Kategorien "Super (zu meinen Favoriten)", "Finde ich gut", "Finde ich nicht gut". Daraus ergibt sich ein individuelles User-Ranking. Ergänzt wird das Angebot durch regelmäßige Interviews mit Kreativ-Profis und der "Bilderreise", einem Tool, das Stöbern im dreidimensionalen Bilderdschungel erlaubt.

Die Zielgruppen von seen.by sind alle, die sich für visuelle Medien interessieren:

  • kreative Amateure, Kunst, Design- und Fotografie-Fans, Sammler

  • kreative Professionals aus allen Disziplinen: Künstler, Fotografen, Architekten, Illustratoren, Designer, Filmemacher

  • kreative Industrie: Medien, Werbung, Fashion, Interior-Design, Produkt-Design, Galerien, Kuratoren, Art-Buying

  • Menschen, die sich gerne gute Bilder ansehen

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