Goethe-Institut Dieter Lehmann zum Präsidenten gewählt

Wie erwartet: Klaus-Dieter Lehmann wurde zum Präsidenten des Goethe-Instituts gewählt. Er wechselt aus der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in die Nachfolge von Jutta Limbach.


München - Der bisherige Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin nimmt seine neue Aufgabe eigenen Angaben zufolge am 1. April 2008 auf.

Klaus-Dieter Lehmann: Von den Preußen zu Goethe
DPA

Klaus-Dieter Lehmann: Von den Preußen zu Goethe

Das Präsidium des Instituts wählte den 67-Jährigen heute in München einstimmig zum Nachfolger von Jutta Limbach. "Es ist eine phantastische Fortsetzung meiner bisherigen kulturellen Arbeit - um eine Dimension erweitert", sagte Lehmann der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) bestätigte das Votum bereits. Limbach, die Lehmann als Nachfolger vorgeschlagen hatte, beendet ihre Tätigkeit in "einem der schönsten Ehrenämter der Bundesrepublik" auf eigenen Wunsch, hieß es.

Lehmann scheidet Ende Februar aus seinem Amt als Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin aus, das er seit dem Jahr 1999 innehatte. Er müsse das Goethe-Institut nicht neu erfinden, sagte er nach seiner Wahl. Die Strukturdebatte sei beendet. "Eine wunderbare Situation für den neuen Präsidenten. Jetzt geht es um Programme und Inhalte", betonte er. Lehmanns Nachfolger bei der Stiftung wird Hermann Parzinger, der derzeit noch Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) ist.

bos/dpa/ddp



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