Hintergrund Die Weltkulturerbe-Liste der Unesco

Die Unesco (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation) verabschiedete 1972 ihre Welterbe- Konvention, die mittlerweile mehr als 160 Staaten unterzeichnet haben. Auf der prestigeträchtigen Liste stehen berühmte Naturstätten wie der Grand Canyon und Baudenkmäler wie der Taj Mahal.


Ziel der Unesco ist es, weltweit herausragende Kulturgüter und Naturgebiete zu erfassen und dauerhaft als Erbe der gesamten Menschheit zu sichern. Für eine Anerkennung als Welterbe werden hohe Anforderungen gestellt. So muss das Gebiet, die Landschaft oder das Bauwerk einzigartig sein. Es muss zudem Konzepte geben, wie es für künftige Generationen erhalten werden soll.

Auf der Welterbe-Liste der UNESCO stehen so berühmte Naturstätten wie der Grand Canyon in den USA und das Great Barrier Reef vor Australien. Als Weltkulturerbe sind unter anderem die Pyramiden in Ägypten, die chinesische Mauer, der Friedensdom in Hiroschima, der Serengeti-Nationalpark Tansania und das Taj Mahal in Indien anerkannt. Weltweit befinden sich mittlerweile rund 780 Objekte auf der Liste.

In Deutschland gehörten bislang 27 Bauensembles oder Naturstätten dazu, darunter der Kölner Dom, die Berliner Museumsinsel, das Obere Mittelrheintal zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz, die Hansestädte Wismar und Stralsund sowie das Industriedenkmal Zeche Zollverein in Essen.



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