Moderator Klaas Heufer-Umlauf "Merkels Taktieren finde ich ganz schön übel"

Für ProSieben führt Klaas Heufer-Umlauf bald durch ein politisches Unterhaltungsformat - Im SPIEGEL-Interview fordert er nicht nur von der Bundeskanzlerin, sondern auch von Helene Fischer klare Worte.

Klaas Heufer-Umlauf in der Sendung "Ein Mann, eine Wahl"
ProSieben

Klaas Heufer-Umlauf in der Sendung "Ein Mann, eine Wahl"


Der TV-Moderator Klaas Heufer-Umlauf nimmt es der Schlagersängerin Helene Fischer übel, dass sie sich in der Flüchtlingskrise nie öffentlich geäußert hat. Als Prominenter habe man die Verantwortung, zu manchen politischen Fragen Haltung zu zeigen, sagt Heufer-Umlauf in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL.

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Heft 36/2017
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"Helene Fischer müsste doch nur einmal sagen: 'Hierher kommen Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Lasst uns denen helfen. Meine Empfehlung, Ihre Helene Fischer.' Sie muss keine ewig langen Facebook-Posts schreiben. Ein Satz vor einem Konzert würde reichen. Die Leute würden ihr zuhören." (Lesen Sie hier das ganze Gespräch im neuen SPIEGEL.)

Heufer-Umlauf, der SPD-Anhänger, aber kein Parteimitglied ist, kritisiert im SPIEGEL auch die Bundeskanzlerin. Er glaube nicht, dass Angela Merkel wirklich gegen die Ehe für alle sei. "Ich halte sie für moderner. Aber ihr Taktieren finde ich ganz schön übel, nur aus Angst, konservative Parteimitglieder zu verprellen."

Am 11. September zeigt ProSieben die erste Folge der Sendung "Ein Mann, eine Wahl", in der Heufer-Umlauf Spitzenpolitiker trifft. Er könne sich nicht vorstellen, wie Günther Jauch dauerhaft vom Unterhaltungs- ins Talkshowfach zu wechseln, so Heufer-Umlauf: "Auf dem Highway zu Günther Jauch sind noch ein paar Abfahrten."

Dieses Thema stammt aus dem neuen SPIEGEL-Magazin - am Kiosk erhältlich ab Samstagmorgen und immer freitags bei SPIEGEL+ sowie in der digitalen Heft-Ausgabe.

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insgesamt 74 Beiträge
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Seite 1
caty24 02.09.2017
1. Waffel
Der Typ hat einen an der Waffel
wolke:sieben 02.09.2017
2. Komiker
...greifen jetzt zusätzlich in den Wahlkampf ein, einfach unerträglich wer sich alles wichtig macht.
artifex-2 02.09.2017
3. Jeder
Promi muss sich also lt. Klaas Leerlauf zu Allem und Jedem SCHE=?`! äußern und sein Betroffenheitscredo abgeben ? Was erlauben sich Strunz ?
gehirngebrauch 02.09.2017
4. wieso denn ?
wusste er nicht, dass merkel nichts anderes kann als taktieren und in hinterzimmern klüngeln ?
franz.v.trotta 02.09.2017
5.
Wer diese oder jene politische Meinung äußert, bekommt dann hier oder da kein Engagement mehr. Nein, ich bin gegen eine Politisierung des Unterhaltungsbetriebs. Die USA sind in dieser Hinsicht eher ein schlechtes Vorbild. Dort bedarf es inzwischen schon eines gewissen Mutes, sich nicht herablassend oder ablehnend über Mr. Trump und dessen Familie zu äußern.
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