Praemium Imperiale Kunstpreis für Martin Scorsese und Gidon Kremer

Einer der wichtigsten Kunstpreise der Welt kommt aus Japan: Den Praemium Imperiale erhalten in diesem Jahr Hollywoodregisseur Martin Scorsese, Violinist Gidon Kremer und Fotografin Cindy Sherman.

Hollywoodregisseur Martin Scorsese
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Hollywoodregisseur Martin Scorsese


Hollywoodregisseur Martin Scorsese und der lettisch-deutsche Geiger Gidon Kremer erhalten für ihr Lebenswerk den diesjährigen Praemium Imperiale, einen der wichtigsten Kunstpreise der Welt. Weitere Preisträger sind die amerikanische Künstlerin Cindy Sherman, die französische Installationskünstlerin Annette Messager und der brasilianische Architekt Paulo Mendes da Rocha.

Das gab Goethe-Institutspräsident Klaus-Dieter Lehmann im Namen der Japanese Art Association bekannt. Die japanische Kunst-Vereinigung stiftet den Preis. Er ist mit umgerechnet jeweils rund 130.000 Euro dotiert und steht unter der Schirmherrschaft des japanischen Kaiserhauses.

Martin Scorsese, 73, gilt als einer der größten lebenden amerikanischen Regisseure des zeitgenössischen Kinos. Er führte unter anderem Regie bei "Casino" (1995), "Kundun" (1997), "Gangs of New York" (2002) und "Aviator" (2004). Scorsese wurde vielfach ausgezeichnet, für "Departed - Unter Feinden" (2006) erhielt er einen Oscar. Zuletzt war von ihm "The Wolf of Wall Street" mit Leonardo DiCaprio zu sehen.

Violinist Gidon Kremer, 69, hat mit bedeutenden Orchestern und Dirigenten gearbeitet - darunter Leonard Bernstein und Herbert von Karajan - und hat über 100 CDs für verschiedene Labels eingespielt. Er erhielt zahlreiche Musik- und Kulturpreise.

Die New Yorker Fotografin Cindy Sherman, 62, beschäftigt sich in ihren Bildern mit Fragen nach Identität, Sexualität und Körperlichkeit, bekannt wurden vor allem ihre Selbstporträts. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Museum of Modern Art in New York ausgestellt und sind auf dem Kunstmarkt sehr begehrt.

cpa/dpa

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