Neuer Chefredakteur Digitale Medien Mathias Müller von Blumencron geht zur "FAZ"

Neuer Job für Mathias Müller von Blumencron: Der ehemalige SPIEGEL-Chefredakteur wird ab Oktober Chefredakteur Digitale Medien bei der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Ab Oktober bei der "FAZ": Mathias Müller von Blumencron
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Ab Oktober bei der "FAZ": Mathias Müller von Blumencron


Berlin/Frankfurt - Mathias Müller von Blumencron hat eine neue Aufgabe: Vom 1. Oktober 2013 an wird der 52-Jährige Chefredakteur Digitale Medien bei der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ("FAZ"). "Wir freuen uns sehr, mit Mathias Müller von Blumencron einen renommierten Journalisten und sehr erfahrenen Online-Kenner für unser Haus gewonnen zu haben, der unser Verständnis von Qualitätsjournalismus teilt", sagt Berthold Kohler, Vorsitzender des Herausgebergremiums der "FAZ". "Wir wollen in Zukunft sehr viel stärker in der digitalen Welt präsent sein und unser großes publizistisches Angebot auf allen Plattformen sichtbar machen. Für diese Aufgabe können wir uns keinen Besseren vorstellen als Herrn Müller von Blumencron."

Mathias Müller von Blumencron war bis vor knapp drei Monaten Chefredakteur für digitale Angebote im SPIEGEL-Verlag. Er kam 1992 zum SPIEGEL ins Ressort Deutschland II und wurde 1996 dessen stellvertretender Leiter. Im Oktober 1996 ging er als Wirtschaftskorrespondent des SPIEGEL nach Washington, ab August 1998 berichtete er aus New York.

Im Dezember 2000 wurde Müller von Blumencron Chefredakteur von SPIEGEL ONLINE, im Februar 2008 Chefredakteur des SPIEGEL, drei Jahre später übernahm er die Alleinverantwortung aller digitalen Angebote unter der Marke SPIEGEL, einschließlich SPIEGEL ONLINE. Anfang April 2013 trennte sich der Verlag von ihm und von seinem Chefredakteurskollegen Georg Mascolo.

"Die FAZ hat ein riesiges Potential in der digitalen Welt: Sie ist überaus klug, meinungsstark, originell, kreativ. Sie hat all das, wonach sich der Leser im deutschsprachigen Internet sehnt", sagt Müller von Blumencron. "Dieses Potential auch digital zu heben, ist eine der reizvollsten Aufgaben im deutschen Journalismus."

hpi



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