Medien SPIEGEL löst "SZ" als wichtigste Quelle für Journalisten ab

Wo informieren sich Medienprofis? Dem Branchenblatt "journalist" zufolge vor allem bei SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE. Sowohl die gedruckte Ausgabe als auch das Online-Portal liegen bei der Nutzung durch Journalisten vorn.


Remagen – Der SPIEGEL rückt an die Spitze: Bei Journalisten ist das Hamburger Nachrichtenmagazin die wichtigste gedruckte Informationsquelle, noch vor Tageszeitungen und anderen Wochentiteln. Dies ergab eine Umfrage des Branchenblatts "journalist". 38,7 Prozent von 875 "journalist"-Lesern wählten das von Rudolf Augstein gegründete Magazin im Rahmen einer Leserbefragung auf Platz eins.

Die "Süddeutsche Zeitung", im Jahr 2006 noch Spitzenreiter, kommt mit 30,3 Prozent auf Platz drei. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" erreicht mit 38,3 Prozent Platz zwei.

Bei den Online-Portalen ist SPIEGEL ONLINE nach wie vor die erste Wahl, wenn es um schnelle News für Medienprofis geht. Die Internet-Ausgabe des SPIEGEL kommt auf 43,5 Prozent. "tagesschau.de" erreicht 4,5 Prozent der Stimmen, was dennoch für Platz zwei reicht.

Bei den Radio- und Fernsehsendern bleiben das Erste und Zweite unter sich: 53,1 Prozent entfallen auf die ARD, das ZDF kommt auf 44 Prozent.

Private Sender werden von Journalisten der Umfrage zufolge nur zurückhaltend genutzt. Von "journalist"-Lesern als Quelle genannt wurden n-tv (6,3 Prozent) und N24 (3,1 Prozent). Reichweitenstarke Kanäle wie RTL und Sat.1 wurden nicht erwähnt.

dan



© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.