Münchner Residenztheater Andreas Beck neuer Intendant am "Resi"

Er bescherte dem Theater Basel ein Plus bei Auslastung und Zuschauerzahlen: Ab 2019 zieht es den Regisseur und Dramaturgen Andreas Beck ans Münchner Residenztheater - ein Heimspiel.

Andreas Beck
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Der Dramaturg und Theatermacher Andreas Beck, 52, wird neuer Intendant des Münchner Residenztheaters. Die bayerische Staatsregierung stimmte am Dienstag dem Berufungsvorschlag von Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) zu. Das Residenztheater - auch Bayerisches Staatsschauspiel genannt - gilt als eines der bedeutendsten Sprechtheater Deutschlands und ist eines der bayerischen Staatstheater. Es hat neben dem Haupthaus zwei weitere Spielstätten: den Marstall und das Cuvilliés-Theater.

Beck ist derzeit noch erfolgreicher Direktor des Theaters Basel. Er gilt als Förderer zeitgenössischer Autoren und bescherte dem Dreispartenhaus, das als einziges paritätisch von vier Frauen und vier Männern geleitet wird, Zuwächse bei der Auslastung und den Zuschauerzahlen.

In München wird Beck am 1. September 2019 erwartet, um die Nachfolge von Martin Kusej, 56, anzutreten. Der Österreicher wechselt dann ans renommierte Wiener Burgtheater. "So einfach ist es nicht, dort wegzugehen", sagte Kusej. Es sei vielleicht sogar eine blöde Entscheidung. "Es ist sehr paradiesisch in München."

Die paradiesischen Zustände am "Resi" in München dürften auch Beck bereits vertraut sein. Von 1994 bis 1998 war er dort schon mal als Dramaturg tätig.

bsc/dpa



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