Heute in den Feuilletons "Shoot-outs von explosionsartiger Härte"

Der "Tagesspiegel" wirft dem Chef des Verbrecher Verlags bildungsbürgerliche Sehnsucht nach dem Großkritiker vor. Die Filmkritiker staunen: Zwischen digitale und reale Welt passt kein Blatt in Michael Manns Film "Blackhat".


Efeu - Die Kulturrundschau

Bühne, 04.02.2015

Der Antisemitismus in Frankreich berührt Luc Bondy kaum direkt, er findet sich eher in den Banlieues, erklärt er im Interview mit der Welt. Er findet sich aber auch in Tschechows Stück "Iwanow", das Bondy gerade für das Pariser Odéon-Theater inszeniert hat: "Ja, in dieser russischen Provinzstadt herrscht so ein ganz selbstverständlicher Vor-Holocaust-Antisemitismus. Tschechow selber vertrat den nicht: Er war eher ein Dreyfusard. Aber er zeigt sehr überraschende Wendungen seiner Figuren, zum Beispiel wenn Iwanow seine eigene Frau als 'Saujüdin' beschimpft. ... Iwanow ist ein Antiheld. Er hat meine Sympathien, weil er so komplex ist, wie er das in einem wunderbaren Dialog mit seinem Ankläger sagt, dem Landarzt Lwow. Tschechow sagte, er würde sein Stück für misslungen halten, wenn die Zuschauer mehr mit Lwow sympathisierten als mit Iwanow! Lwow ist so unerträglich korrekt, so verlogen humanistisch. Für ihn ist alles so einfach!"

Im Tagesspiegel spricht Patrick Wildermann mit Thomas Ostermeier und Lars Eidinger über deren "Richard III."-Inszenierung, für die der Saal der Berliner Schaubühne eigens zum Globe-Theatre wie aus Shakespeares Zeiten umgebaut wurde. Wozu der Aufwand? "Dieses Globe konzentriert die Energie ganz anders als eine Guckkastenbühne und zwingt den Spieler in die Konfrontation mit dem Publikum. That's all", meint dazu Ostermeier. "Man soll von jedem Platz aus das Gefühl haben: 'Wenn ich die Hand ausstrecke, kann ich die Schauspieler anfassen'."

Jan Brachmann (FAZ) fühlt sich von Volker Löschs in Weimar aufgeführter Comicstil-Inszenierung von Verdis "I Masnadieri" wegen deren ausgestellter Empörung über rechtsradikale Übergriffe in Thüringen einer "Zustimmungserpressung" ausgesetzt. Inwiefern die eingeflochtenen Interviewzitate überhaupt repräsentativen Charakter haben, will er dahingestellt sein lassen: "Die Auswahl erfolgte offenbar unter dem Gesichtspunkt amüsanter Brisanz oder um beim Opernpublikum die Angstlust am Untergang der Demokratie zu kitzeln. ... Die wichtigtuerische Inszenierung von Volker Lösch ersetzt - wie die Zeitungen mit den großen Buchstaben - Analyse durch Schlagzeilen. Aufklärung sähe anders aus." Joachim Lange von der taz war zuvor schwer begeistert.

Weitere Artikel: Für die taz besucht Carla Baum die Proben zum auf Kampnagel in Hamburg aufgeführtem Musik- und Tanzstück "Political Bodies", das unter Mithilfe von HipHop-Musikern aus Dakar entsteht. Patrick Wildermann ( Tagesspiegel ) stellt die zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Stücke vor.

Besprochen werden Walter Sutcliffes Frankfurter "L'Orontea"-Inszenierung ( FR ), Antú Romero Nunes' "Ring des Nibelungen"-Inszenierung in Hamburg ( taz ), Marco Evelins Nuditäten-Choreografie "Batucada" in Frankfurt ( FR ) und Falk Richters in Frankfurt uraufgeführtes Stück "Zwei Uhr nachts" (SZ).

Kunst, 04.02.2015

Uwe Justus Wenzel besucht für die NZZ im Deutschen Bundestag eine Ausstellung zu Kunst und Shoah: "Die Kunstwerke von Lagerinsassen nicht nur als 'Beweisstücke', sondern auch und zugleich als Kunstwerke wahrzunehmen - wie wir es ja im Falle der Literatur, etwa derjenigen von Imre Kertész oder Primo Levi, zu tun gewohnt sind -, das ist erkennbar das Anliegen der Ausstellung. Erst dann, wenn wir diese Kunst als Kunst ernst nähmen, so Jürgen Kaumkötter in einem Buch, das den gleichen Titel wie die Ausstellung trägt, habe der Tod nicht das letzte Wort."

Weitere Artikel: In der Londoner Dulwich Picture Gallery ist in den kommenden Monaten heiteres Rätselraten angesagt: Sie zeigt in der Ausstellung "Made in China: A Doug Fishbone Project" neben originalen Alten Meistern auch eine einzelne, eigens erstellte Kopie, erfahren wir von Maev Kennedy im Freitag. In der Kunsthalle Wien steht Standard-Kritikerin Anne Kathrin Fessler naserümpfend vor stinkenden graubraunen Plastikhäufchen, die Pierre Bismuths Extruder, eine Maschine zur Kunststoffformgebung, auf den Boden geschissen hat: "'Ich wollte einmal Molekül-Designer sein', sagt der 1966 geborene Künstler Pierre Bismuth über den Reiz, einen Werkstoff zu erfinden."

Besprochen werden die Ausstellung "Aboriginal Art" im Essl Museum ( Standard ) und die Ausstellung "Die Roten Khmer und die Folgen" in der Akademie der Künste in Berlin (FAZ).

Musik, 04.02.2015

Auch wenn Sänger Alec Empire beim Shouten heute weniger Phrasen drischt, bleiben sich die Techno-Altanarchisten von Atari Teenage Riot auf ihrem neuen Album "Reset" inhaltlich doch ziemlich treu, meint Jan Freitag auf ZeitOnline: Man setze weiterhin auf "tanzflurvermittelten Antifaschismus/sexismus/kapitalismus (...) Warnende Worte vor Überwachungsstaat und Konzernherrschaft im langehegten Wissen um die dunklen Mächte von Google bis NSA, ohne in den Alarmismus einer Mad-Max-Dystopie zu verfallen (...) Eine Art kulturpessimistisches Jetzt-erst-recht also, das die Hörer nicht mehr selbstgerecht anschnauzt, sondern selbstkritisch informiert."

Besprochen werden Bob Dylans Sinatra-Album "Shadows in the Night" ( FR , Pitchfork , mehr), das neue Album des britischen "Nostalgietrios" Kitty, Daisy & Lewis ( Standard ) und diverse neue HipHop-Veröffentlichungen ( The Quietus ).

Architektur, 04.02.2015

In der NZZ freut sich Peter Hagmann über das umgebaute Stadttheater Solothurn. Sehr viel weniger Freude hat Corinne Elsesser (NZZ) beim Anblick des neuen, Martin Elsaessers Großmarkthalle fast erdrückendes neues Hochhaus der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt: "Hat der Denkmalschutz damals seinen Winterschlaf gehalten?"

Literatur, 04.02.2015

Ach, was wäre wohl mit der Literaturkritik, wenn man sie nicht ständig rette müsste, seufzt Gerrit Bartels im Tagesspiegel nach Jörg Sundermeiers Wellen schlagender Abrechnung mit dem "elenden Kumpelsystem". Bartels winkt ab: "Tatsächlich scheint bei dem Verbrecher-Verleger eine schön bildungsbürgerliche Sehnsucht nach der ultimativen literaturkritischen Instanz durch. Nach Katheder-Kritikern, die nichts anderes tun als Bücher lesen und am Schreibtisch Rezensionen schreiben - und die es heutzutage in dieser Form halt nicht mehr gibt. ... [Denn] das Berufsbild des Kritikers wie das des Schriftstellers verändert sich."

Weitere Artikel: Malte Göbel schreibt in der taz zum 20. Todestag von Schriftstellerin Patricia Highsmith.

Besprochen werden u.a. Teju Coles "Jeder Tag gehört dem Dieb" ( FR , Tagesspiegel , FAZ), T.C. Boyles "Hart auf Hart" (SZ, mehr), Jens Ivo Engels' "Geschichte der Korruption" ( Standard ) und eine Neuausgabe der "Gesammelten Gedichte" Heiner Müllers ( Standard ).

Design, 04.02.2015

"Etwas spröde, aber inspirierend" ist die Ausstellung über die Geschichte des Systemdesigns im Museum für Angewandte Kunst in Köln, meint Laura Weißmüller in der SZ. Ihr FAZ-Kollege Andreas Platthaus hat unterdessen in Leipzig die Ausstellung "Vornehmste Tischlerarbeit aus Leipzig - Hoftischler und Unternehmer F. G. Hoffmann" im Grassimuseum für Angewandte Kunst besucht.

Film, 04.02.2015

Atemberaubend gut findet Lukas Stern (critic.de) "Blackhat", den neuen Film von Michael Mann, der sich hier erstmals der Hackerkultur und dem globalen Online-Terrorismus zuwendet, ohne dabei von schmächtigen Computer-Geeks zu erzählen: "Schickt man die Ratten los, ist nichts mehr sicher. Genau darum geht es Michael Mann in 'Blackhat'; darum, die ganze materielle Welt im Kern zu erschüttern, und zwar ausgehend von dem, was sie heute im Innersten zusammenhält: die Kanalisation, das Internet. Gezeigt wird eine Welt, in der die Verbindungen, die die Dinge, Körper und die Räume zueinander eingehen, zerbröckeln; alles zersetzt sich in Einzelteile, alles wird freischwebend, alles löst sich aus dem Zusammenhang, selbst noch aus dem der Zeit."

Sehr beeindruckt ist auch Dominik Kamalzadeh im Standard, der die vernetzte Welt noch nie so physisch dargestellt sah: "Mann verwendet viel Mühe darauf, die virtuelle Welt umfassender als nur über flimmernde Monitore darzustellen. Die originellste Idee von 'Blackhat' ist es, zu demonstrieren, dass die online eingeleiteten Schritte reale, in letzter Konsequenz sogar tödliche Konsequenzen haben. Die Shoot-outs des Films sind von nachgerade explosionsartiger Härte, mit unerwartet hoher Opferzahl - ein klarer Kontrapunkt zu den simulierten Realitäten auf den Bildschirmen, die vermeintlich gefahrlos anmuten." Und: Für epdFilm hat sich Andreas Busche unterdessen die Figur des Hackers im Kino nochmal genauer angesehen.

Weitere Artikel: Corinne Plage stellt in der Berliner Zeitung die Boddinale vor, die als Alternativveranstaltung zur Berlinale Berlin-Filme zeigt. In der Welt pflegt Hanns-Georg Rodek kurz vor Beginn der Berlinale den hohen Ton: "Die Berlinale ist ein Refugium...Netflix ist zappen".

Besprochen werden die Space Opera "Jupiter Ascending" von den Wachowski-Geschwistern ( Filmlöwin , kritiken.de , Standard ), Bennett Millers "Foxcatcher" ( critic.de , ZeitOnline , taz , Spex ) und Jorge Ramírez Suárez' "Guten Tag, Ramón" ( critic.de ).


9Punkt - Die Debattenrundschau

Europa, 04.02.2015

Caroline Fourest zählt in der französischen Huffpo ein halbes Dutzend Fälle von Selbstzensur aus religiösen "Respekt" auf (einer betrifft die Gefühle katholischer Fundamendalisten, ein anderer den Kölner Karneval). Aber Religionskritik muss sein, meint sie: "Einige werden sagen, dass dies vielleicht nicht der Moment sei, Öl aufs Feuer zu gießen', dass man 'verantwortlich' agieren müsse und auf eine Beruhigung warten solle. Das Problem ist nur, dass diese Beruhigung nicht kommen wird, wenn die Einschüchterung Erfolg hat und das Gefühl entsteht, wir geben der Angst nach. Was wäre im übrigen noch der Sinn einer blasphemischen Ausstellung in einer Welt, in der die Fundamentalisten verloren haben und der Säkularismus regiert. Gerade weil sie provozieren, haben diese Stücke und Ausstellungen einen Sinn."

In der Welt plädiert Anne-Marie Slaughter von der New America Foundation für religiöse Selbstzensur nach dem Modell amerikanischer Medien: "Wir können das Recht der Menschen, ihre Meinung zu äußern, gewiss verteidigen, ohne ihren Ansichten beizupflichten oder diese zu vertreten. Im Fall von Charlie Hebdo kann die Entscheidung, ihre Karikaturen nicht weiterzuverbreiten, aus Respekt getroffen werden - nicht aus Angst."

Bernard-Henri Lévy wendet sich in La Règle du jeu gegen allzu einfache Schuldzuweisungen der neuen griechischen Regierung: "Seit einer Woche ist die Germanophobie zurück. Angela Merkel wird in der griechischen Presse von neuem zum Sündenbock gemacht. Noch einige Wochen und man wird komplett vergessen haben, dass nicht Merkel, sondern die Verschwendung, die Korruption, das unbürgerliche Verhalten der griechischen Eliten und leider auch der Mittelschicht Griechenland an den Rand des Ruins geführt haben und weiter führen werden, wenn es nicht seine seit langem aufgeschobenen Reformen in Angriff nimmt."

Weiteres: Sebastian Schoepp fühlt sich in der SZ von der neuen griechischen Regierung sehr an die neuen linken Regierungen Lateinamerikas erinnert: "Das smarte Auftreten, die zu Unbelehrbarkeit neigende Forschheit, die kritische Haltung zu gängigen wirtschaftspolitischen Dogmen, die Lust an der Provokation." In der FAZ berichtet Jürg Altwegg, dass in Frankreich unter dem Eindruck der Pariser Massaker nun eine Welle oftmals schlecht begründeter Prozesse wegen "Verherrlichung des Terrorismus" droht.

Medien, 04.02.2015

Ausgerechnet angelsächsische Länder wie Großbritannien, die USA und Australien sind zur Zeit die Vorreiter nicht nur religiöser, sondern auch politischer Zensur. In den USA ist Barrett Brown für Jahre im Gefängnis, weil er geheime Informationen verbreitete, schreibt Anne Lachmann in der Welt: "In Australien ist investigativer Journalismus bereits illegal: Jede Art der Veröffentlichung oder Verbreitung von nicht autorisierten Informationen kann mit einer Haftstrafe von bis zu fünf Jahren bestraft werden - zehn, wenn durch die Veröffentlichung auch Leben gefährdet werden."

Frank Nordhausen berichtet in der FR von der niederländischen Journalistin Fréderike Geerdink, der in der Türkei wegen angeblicher Propaganda für die PKK der Prozess gemacht werden soll: "Es gehe darum, eine kritische ausländische Stimme zum Schweigen zu bringen, erklärt die Journalistin. 'Die Justiz in der Türkei ist nicht unabhängig. Aber ich lasse mich nicht einschüchtern. Ich bleibe in der Türkei.'"

(Via turi2 ) Aron Pilhofer, einer der Digitalchefs des Guardian, hat sich auf einer Konferenz des Blogs newsrewired.com sehr deutlich für das Beibehalten von Leserkommentaren in Online-Medien ausgesprochen: "Digitaler Journalismus muss ein Gespräch mit den Lesern sein, das ist meine Überzeugung. Traditionelle Newsrooms ignorieren diese neue Dimension. Website für Website schließt die Kommentarfunktion und bewegt sich von der Community weg - das ist ein monumentaler Fehler. Jede Seite, die Kommentare aufgibt, ist ein Plus für Seiten wie unsere. Leser brauchen und verdienen eine Stimme. Sie sollten Teil unseres Journalismus sein."

Die Mehreinnahmen der Öffentlich-Rechtlichen durch die neue Zwangsabgabe werden einer sinnvollen Aufgabe zugeführt, schreibt Michael Hanfeld in der FAZ: "Schaut man in die Bilanzen, wird jedenfalls klar, wofür der Rundfunkbeitrag zu großen Teilen draufgeht - für die Altersversorgung der Festangestellten. Die Ausgaben fürs Programm steigen derweil nicht."

Politik, 04.02.2015

Und die Huffington Post meldet: "Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat eine Untersuchung angeordnet, nachdem eine offizielle palästinensische Zeitung eine offenbar Mohammed darstellende Karikatur veröffentlicht hat. Diese Entscheidung fiel weniger als einen Monat nach der Demonstration für Redefreiheit in Paris, an der Abbas teilgenommen hatte."

Nach dem barbarischen Mord, den die IS-Miliz an einem jordanischen Piloten verübte, fürchtet Ian Black im Guardian, dass sich Jordanien aus der Allianz gegen die Miliz zurückzieht - aus Angst, den Extremismus im eigenen Land anzuheizen: "Jordanien war das Herkunftsland Abu Musab al-Zarqawis, des Gründers von al Qaida im Irak. Diese Organisation war der direkte Vorläufer von IS. Das Bombenattentat auf ein Hotel in Amman im Jahr 2005 mit 60 Toten, der sogenannte 11. September Jordaniens, ist ein furchtbares Beispiel für den heimischen Fanatismus."

Ideen, 04.02.2015

Im Tagesspiegel erinnert sich der Verleger und Kritiker Steve Wasserman an Susan Sontag, die vor zehn Jahre gestorben ist: "Susan war eine getreue Anhängerin der Ernsthaftigkeit. Sie hielt es für die Pflicht von Kulturkritik, ihr Gewicht darauf zu verwenden, worauf es ankommt. Sie glaubte nicht, dass der erste Gedanke, den man hat, gleich der beste sei. Sie wusste, dass das, was mit Kulturkritik auf dem Spiel steht, nichts weniger als das Bild ist, das eine Gesellschaft von sich selbst hat. Und sie wusste, dass keine der aufregenden digitalen Neuerungen uns von der Notwendigkeit jener Strenge enthebt, die solch eine Abrechnung mit sich selbst ermöglicht."

Der nigerianische Schriftsteller Helon Habila spricht im Interview mit der SZ über Charlie Hebdo und Boko Haram, über doppelte Standards und die Unfreiheit des Künstlers angesichts des Terrors: "Letztes Jahr arbeitete ich an einem Roman, der Politik meiden sollte. Es sollte eine Familiengeschichte werden. Über Scheidung und Tod. Aber während ich daran schrieb, hörte ich dauernd von Boko-Haram-Anschlägen, einige davon ereigneten sich in der Nähe meiner Heimatstadt. Im vergangenen April, als ich gerade dort war, wurden mehr als 200 Schulmädchen im benachbarten Chibok entführt. Ich spürte, dass mein Roman immer belangloser wurde... Es heißt, wer angesichts von Tyrannei still bleibt, in dem stirbt der Mensch; das gilt erst recht für Künstler. Vielleicht ist in diesem Sinne kein Künstler wirklich frei."



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