Prêt-à-porter Lack und Leder in Paris

Alexander McQueen, Stella McCartney und Emanuel Ungaro präsentierten in Paris rockige Kreationen für die Herbst-Winter-Mode 2000.

Paris - Emanuel Ungaros kunterbunte Kollektion erinnerte an die verrückten Verkleidungen des jungen David Bowie: Gehröcke mit Nadelstreifen passen zu knallroten Stiefeln und Rüschentops, an überlangen Offiziersmänteln in goldbedrucktem Leder hängen lange Ketten, pinkfarben gepunktete Blusen werden zu rotkarierten Chenillemänteln kombiniert. Kunstvoll sind Ungaros Lederstickereien: Silberne Blüten- und Blattmotive und Schmetterlinge auf weißem Grund.

In Givenchy-Designer Alexander McQueens Entwürfen stehen Fönfrisur und Lederstulpen, dicker Lidstrich und superkurze Lackkleider neben fein gefalteten Röcken, militärisch wirkenden Mänteln und klassischen Kostümen. Hinzu kommen Lederoveralls und schillernd-schöne Goldhosen. Bei den Farben dominieren Khaki, Schwarz und Lila.

Rockig ging es auch bei Stella McCartney zu. Nicht nur saßen ihr Vater, Ex-Beatle Paul, und John Lennons Sohn Sean im Publikum, auch ihre Kollektion für Chloe war - wie schon in den vergangenen Saisons - von der Londoner Musikszene geprägt. Bestickte Minikleider unter langen Mänteln mit Fake-Fur-Besatz oder flippige Federoberteile zu Jeans wirkten jung und sexy.

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