Gebühren ARD ist gegen Senkung des Rundfunkbeitrages

Die ARD ist dagegen, dass die Rundfunkgebühren sinken sollen. Das hatte eine Expertenkommission vorgeschlagen. Der Sender dagegen will den Überschuss auf die hohe Kante legen.

Sinken die Rundfunkgebühren?
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Sinken die Rundfunkgebühren?


Entgegen der Empfehlung der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) will die ARD die Rundfunkgebühren nicht senken. "Wir haben klar gegen eine Senkung plädiert", sagte die ARD-Vorsitzende und MDR-Intendantin Karola Wille am Mittwoch in Potsdam.

In der Empfehlung der KEF steckten noch einige Risiken, beispielsweise nicht berücksichtigte Ertragsausfälle, so Wille. "Und man hätte natürlich die Möglichkeit, wenn man jetzt erneut wie in den vergangenen Jahren eine Rücklage bildet, sie dann für den Finanzbedarf ab 2021 heranziehen zu können."

Die KEF hatte vorgeschlagen, dass die Rundfunkgebühren von 2017 an um 30 Cent auf 17,20 Euro sinken sollten. Grund ist ein Überschuss von mehr als einer halben Milliarde Euro. Dieser hält aber voraussichtlich nur bis 2020. Danach könnten die Gebühren auf bis zu 19,40 Euro steigen.

kae/dpa



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zynik 20.04.2016
1. Wer die Frösche fragt....
Wäre ja mal ein Anfang für die Bürger transparent zu machen, wo die Milliarden an Zwangsgebühren eigentlich hinfließen. Dann könnte man auch vernünftig über die Beitragshöhe diskutieren. Warum passiert das wohl nicht?
chronos-kronos 20.04.2016
2. Frage:
Welche Art von Gebührenausfällen? Noch nie hatten die ÖR durch die neuen Regelungen so viele Beitragszahlung. Und die paar verweigere entziehen den ÖR maximal das Monatsgehalt eines Hausmeistergehilfen.
crunchy_frog 20.04.2016
3.
Wäre ja auch nochmal schöner wenn man hier wirtschaften müsste, wenn man doch leben kann wie die Made im Speck. Einfach abschaffen diese überflüssige Bereicherungsanstalt und zwangs Pay-TV. Es gibt auch keine Öffentlich Rechtliche Zeitungen die jeder abbonieren müsste selbst wenn er sie nicht lesen will und trotzdem funktioniert der Printmarkt nicht weniger gut oder schlecht als TV.
mam71 20.04.2016
4.
Der Bürger ist gegen die ebenfalls von der KEF für später angekündigte Beitragserhöhung. Der Bürger will sein Geld lieber auf die hohe Kante legen.
hosenbund101 20.04.2016
5. Mal ganz ehrlich
was hat diese Geldverteilmaschine auf Vetternniveau noch mit dem Grundauftrag zu tun. Nichts. Eigentlich sind die ÖR nichts anderes als Arbeitsplatzbeschaffungsmaßnahmen. Der völlig aus de Ruder gelaufene überbezahlte und überbesetzte Gesamtapparat mit allen Gremien, ist doch nur da, um die Hand aufzuhalten. Wenn ich mir nur ansehe, dass bei der GEZ-Verwaltung die EDV-Aufwendungen fast genauso groß sind, wie die gesamten Personalkosten, ist doch schon da erheblicher Zweifel an der Rechtschaffenheit. Leider hat sich noch kein Privatsender getraut, sich die ÖR aus pekuniärer Sicht zu analysieren. Zu stark ist wohl die handaufhaltende Lobby. Und dann das ganze Theater und schöne Geld, nur um Merkels Fehler schön zu reden? In Deutschland stinkt es gewaltig!
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