In eigener Sache Gruner + Jahr, Medweth, SPIEGEL und "Zeit" verlassen VDZ-Fachverband

Vier Verlage, darunter der SPIEGEL-Verlag, haben ihre Mitgliedschaft im Fachverband Publikumszeitschriften des Verbands der Deutschen Zeitschriftenverleger gekündigt - wegen grundlegender Interessen- und Auffassungsunterschiede.

Verlagsgebäude des SPIEGEL in Hamburg
DPA

Verlagsgebäude des SPIEGEL in Hamburg


Gruner + Jahr, die Media Group Medweth, der SPIEGEL-Verlag und der "Zeit"-Verlag haben ihre Mitgliedschaft im Fachverband Publikumszeitschriften im VDZ gekündigt. Die Ereignisse um die Wahl des neuen Präsidenten haben grundlegende Interessen- und Auffassungsunterschiede über Ausrichtung, Ziele und das Miteinander im Verband sichtbar gemacht. Die vier Verlage bedauern, dass dieser Schritt notwendig geworden ist.

Gruner + Jahr, Medweth, SPIEGEL und "Zeit" werden weiter entschlossen für die Rechte und Interessen der Zeitschriftenbranche eintreten. Die vier Verlage verstehen sich als Allianz eines modernen, transparenten, digital-zugewandten und gesellschaftlich relevanten Qualitätsjournalismus in Deutschland. Sie werden sich weiter mit Kraft für die Unabhängigkeit der Branche einsetzen.

Guter Journalismus, der seine starke Stimme in unserer demokratischen Gesellschaft erhebt, braucht finanzielle Freiheit ebenso wie politische. Gruner + Jahr, Medweth, SPIEGEL und "Zeit" werden ausgewählte Diskursplattformen mit Businesspartnern und Politik schaffen. Details dieses Engagements werden nun ausgearbeitet und zu gegebener Zeit der Öffentlichkeit vorgestellt.

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