In eigener Sache Klusmann wird neuer Chefredakteur vom manager magazin

Das manager magazin bekommt einen neuen Chefredakteur: Steffen Klusmann folgt auf Arno Balzer. Klusmann, der zuletzt als Vize beim "Stern" arbeitete, kehrt damit an eine alte Wirkungsstätte zurück.
Leitet das manager magazin zum nächstmöglichen Zeitpunkt: Steffen Klusmann

Leitet das manager magazin zum nächstmöglichen Zeitpunkt: Steffen Klusmann

Foto: Gruner + Jahr

Hamburg - Steffen Klusmann, stellvertretender Chefredakteur des "Stern" und ausgewiesener Wirtschaftsexperte, wird neuer Chefredakteur des manager magazins. Er folgt damit zum nächstmöglichen Zeitpunkt auf Arno Balzer, der den zur SPIEGEL-Gruppe gehörenden Verlag verlassen hat. Bis auf weiteres wird die Redaktion des Wirtschaftsmagazins von den beiden stellvertretenden Chefredakteuren, Martin Noé und Henrik Müller, geführt. Für Klusmann rückt Anita Zielina in die Führungsspitze der Illustrierten auf. "Stern"-Chefredakteur ist Dominik Wichmann.

Klusmann hat Volkswirtschaftslehre in Mainz, Glasgow und Hamburg studiert. Nach dem Volontariat an der Georg-von-Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten arbeitete er mehrere Jahre als Redakteur für die "Wirtschaftswoche", ab 1996 berichtete er für das manager magazin über Wirtschaftspolitik und Technologietrends. 1999 wechselte er zur "Financial Times Deutschland". 2003 kehrte Klusmann in der Position des stellvertretenden Chefredakteurs kurzzeitig zum manager magazin zurück, 2004 wurde er zum Chefredakteur der "Financial Times Deutschland" ernannt.

Nach dem Aus der defizitären Wirtschaftszeitung im Dezember 2012 wechselte Klusmann zum Magazin "Stern". Als stellvertretender Chefredakteur der Illustrierten aus dem Verlag Gruner + Jahr war er zuständig für die digitalen Angebote.

"Ich freue mich, dass wir mit Steffen Klusmann einen erfahrenen Blattmacher und ausgewiesenen Online-Experten im Bereich der Wirtschaftsmedien gewinnen konnten", sagte der Geschäftsführer des manager magazins, Ove Saffe. Der 47-jährige Klusmann werde die publizistische Zukunft der Medienmarke manager magazin sowohl gedruckt als auch digital erfolgreich gestalten.

vks/dpa
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