Podcast "SPIEGEL live" 50 Jahre Stonewall - ein Aufstand mit Folgen

Die Straßenschlacht um eine Schwulenbar in der New Yorker Christopher Street vor 50 Jahren gilt als Geburtsstunde der LGBTQ-Bewegung. Was hat sich seit 1969 getan, was muss sich ändern? Antworten im Podcast "SPIEGEL live".


SPIEGEL live - Das Gespräch: Lesbisch, schwul, queer - was hat sich in 50 Jahren LGBTQ-Bewegung getan?

Cops jagten sie durch die Straßen, dann drehten New Yorks Homosexuelle den Spieß um. Am 28. Juni jährten sich die New Yorker Stonewall-Unruhen zum 50. Mal - die Geburtsstunde des Christopher Street Day. Welche Fragen stellen sich der Community, der Gesellschaft, der Politik heute?

Darüber haben Rapperin Sookee, Moderator Tarik Tesfu und Aktivistin Mahide Lein mit SPIEGEL-Redakteurin Hannah Pilarczyk im Rahmen der Veranstaltung "SPIEGEL live" diskutiert. Hören Sie das ganze Gespräch im Podcast.

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insgesamt 2 Beiträge
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dasfred 02.07.2019
1. Ich habe mir diesen Podcast jetzt komplett angehört
Also für mich konnte ich ein wichtiges Fazit ziehen. Es war gut, dass ich mich schon vor über zwanzig Jahren aus der Community zurückgezogen habe. Ich bin nun mal nur schwul. Nicht lesbisch, nicht trans, nicht transident oder was auch immer. Ich musste für mich eine eigene Art im Umgang mit meinen Mitmenschen finden. Da habe ich absolut nicht den geringsten Nerv, mich mit den Befindlichkeiten anderer Minderheiten zu befassen. Ich kann mich mit der einzelnen Lesbe, dem/der einzelnen Transsexuellen auseinander setzen oder auch befreunden, aber wenn ich mitbekomme wie hier im Podcast eine Karikatur von Ralf König auseinander genommen wurde, wobei sich die KritikerInnen nichtmal auf den richtigen Namen einigen können, dann muss ich mit diesen Leuten nichts mehr zu tun haben. Meiner Meinung nach sollten sich alle diese Untergruppen wieder trennen und ihr eigenes Süppchen kochen.
stefan.martens.75 02.07.2019
2. Und ich würde dieses Denken bekämpfen
Was für ein verkrampftes Denken und Handeln ist das bitte? Das Zwei Schlussworte bringt das gefährliche Denken auf den Punkt: Sie stammen allerdings von zwei Verschiedenen Menschen und ich bringe sie gemeiner Weise zusammen. 1. Wenn es Transmenschen gibt, die sich davon angegriffen fühlen, dann...... 2. Wenn es Kritik gab, würde ich das nächste mal einfach weniger oder gar nicht....... Und natürlich geht es hier nicht um Verbote, natürlich geht es hier nicht um Restriktionen, natürlich geht es hier nicht um moralische Unterdrückung..... Nein, es gibt nur einfach keinen Punkt wo man einfach mal sagen muss: Leb damit! Das ist Freiheit der Kunst! Komm mal klar! Nein, das geht in diesem denken natürlich überhaupt nicht, denn das ist unsensibel, herrschaftlich, patriarchalisch und absolut diskriminierend. Und wenn selbst aus der Community die Erregung zurück kommt, die die gefärhlichen Vorzeichen dieser Denkrichtung zu erkennen scheinen, dann ist da nur absolutes Unverständnis und man hat von den Reaktionen das Gefühl, die Redner wähnen sich vor Neandertalern, die einfach nicht die Weisheit ihrer Worte verstehen können. Es muss einen Punkt geben, wo Kritik einfach so lächerlich ist und abgehoben, dass sie nicht mehr diskutiert wird und ernstgenommen werden kann. Sonst kann ich auch Biene Maja aus dem Vormittagsprogramm streichen, weil ihr Stachel ein sexuell konnotiertes Phallussymbol ist, dass Kinder schwer schädigen könnte, oder weibliche Wesen ohne Stachel sich unterdrückt fühlen könnten.
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