Street-Photography-Ikone Helen Levitt ist tot

Ihr Lehrmeister war kein Geringerer als Henri Cartier-Bresson: Helen Levitts Schwarzweißbilder gelten als Inbegriff der dokumentarischen Street Photography. Wie ihr Assistent mitteilte, verstarb die Fotografin im Alter von 95 Jahren in New York City.


Hamburg/New York - Die weltberühmte Fotografin Helen Levitt ist tot. Sie starb, wie ihr Assistent Marvin Hoshino dem Sprengel Museum in Hannover mitteilte, in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Schlaf in ihrer Wohnung im New Yorker Stadtteil Greenwich Village. Helen Levitt wurde 95 Jahre alt.

Erst im vergangenen Jahr war ihr beeindruckendes Lebenswerk bei einer großen Ausstellung in Hannover gezeigt worden. Ihre Bilder gelten als Inbegriff der dokumentarisch und ungekünstelt wirkenden Street Photography. Sie zeigen meist New Yorker Straßenszenen, in Schwarzweiß und in Farbe.

Der große Lehrmeister der 1913 in New York geborenen Levitt war Henri Cartier-Bresson, einer der wichtigsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Ihn hatte Levitt 1935 kennen gelernt, da war sie 22 Jahre alt. Ein Jahr später kaufte sie sich ihren ersten eigenen Fotoapparat, eine Leica, und begann, eigenständig zu fotografieren.

Heute sind ihre Arbeiten im New Yorker Museum of Modern Art zu sehen - neben denen von Cartier-Bresson.

sha



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