"Tatort"-Quote Schwaben morden besser

Heiligs Blechle! Nicht nur im Ländle kam der neue Stuttgarter "Tatort" mit dem Ermittlerduo Richy Müller und Felix Klare gut an: Fast acht Millionen Zuschauer sahen den beiden Cops zu - obwohl sie streng hochdeutsch sprechen.


Hamburg - Keine Spätzle-Seeligkeit, dafür klares Hochdeutsch, das kam an: Für den ersten Fall des neuen Stuttgarter "Tatort"-Ermittlerteams Richy Müller und Felix Klare interessierten sich am Sonntagabend um 20.15 Uhr in der ARD nach Senderangaben 7,90 Millionen Zuschauer (21,8 Prozent Marktanteil). Nach Angaben des Südwestrundfunks lag der Krimi mit dem Titel "Hart an der Grenze" damit an der Spitze der bisher in diesem Jahr ausgestrahlten "Tatorte". In Baden-Württemberg betrug der Marktanteil 28,1 Prozent.

Schwaben-Tatort "Hart an der Grenze": Neues Ermittlerteam, gute Quote
SWR

Schwaben-Tatort "Hart an der Grenze": Neues Ermittlerteam, gute Quote

In der Folge klärten die Kommissare Thorsten Lannert (Müller) und Sebastian Bootz (Klare) einen Fall von Kinderhandel und illegaler Adoption auf. Die Ermittler lösten beim Stuttgarter "Tatort" TV-Kommissar Ernst Bienzle (Dietz-Werner Steck) ab.

Auf Platz zwei folgte das Rosamunde-Pilcher-Melodram "Pfeile der Liebe" im ZDF mit 6,61 Millionen Zuschauern (18,2 Prozent). Den von Bernd Eichinger produzierten Comic-Action-Film "Fantastic Four" sahen bei ProSieben 4,31 Millionen (12,3 Prozent), die Sat.1-Krimiserie "Navy CIS" 3,33 Millionen (9,2 Prozent), Wolfgang Petersens Historienfilm "Troja" bei RTL 3,06 Millionen (9,9 Prozent) und die Vox-Dokusoap "Das perfekte Promi Dinner" 2,65 Millionen (8,0 Prozent).

hoc/dpa/ddp



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