Wallraffs Lese-Pläne "Eine kolonialistische Anmaßung"

Günter Wallraff hat mit der Idee, in einer Kölner Moschee aus Salman Rushdies "Satanischen Versen" zu lesen, eine heftige Debatte ausgelöst. SPIEGEL ONLINE fragte prominente Deutsche: Würden Sie mitlesen? Die Reaktionen gehen weit auseinander.


Berlin - Der Journalist Günter Wallraff will den Betreiber der Moschee, die Türkisch-Islamische Anstalt für Religion (Ditib), beim Wort nehmen und das Gotteshaus für kulturelle Veranstaltungen nutzen. Er sieht sein Ansinnen, aus Salman Rushdies umstrittenen Buch zu lesen, nicht als Provokation. "Es wäre ein wichtiges Signal gegenüber den islamischen Fundamentalisten", sagte der Journalist im Interview mit SPIEGEL ONLINE.

Kritiker werfen Wallraff dagegen vor, ihm gehe es nur um Provokation und Effekthascherei. Was sagen prominente Deutsche zu dem Vorstoß? Würden sie Wallraffs Vorhaben unterstützen oder nicht - und wieso?

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cje/now/jam/han



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