Golden Globe Awards »Die Fabelmans« zum besten Filmdrama gekürt, »Abbott Elementary« räumt bei Serienpreisen ab

Nach heftiger Kritik an den Veranstaltern versuchen sich die Golden Globes am Comeback: Regisseur Steven Spielberg hat gleich doppelten Grund zur Freude. Jubeln kann auch das Team von »Abbott Elementary«.
Die »Fabelman«-Crew rund um Regisseur Steven Spielberg – der seine zwei Golden Globes in den Händen hält

Die »Fabelman«-Crew rund um Regisseur Steven Spielberg – der seine zwei Golden Globes in den Händen hält

Foto: Frederic J. Brown / AFP

US-Regisseur Steven Spielberg ist für seinen autobiografisch geprägten Film »Die Fabelmans« mit dem Golden Globe für das beste Drama ausgezeichnet worden. Die 76-jährige Hollywoodlegende wurde am Dienstagabend (Ortszeit) bei einer Gala in Los Angeles mit dem Preis geehrt. Zuvor hatte Spielberg bereits den Golden Globe für die beste Regieleistung erhalten.

In der Kategorie bestes Filmdrama setzte sich »Die Fabelmans« gegen folgende Filme durch: James Camerons »Avatar: The Way of Water«, »Elvis«, »Tár« und »Top Gun: Maverick«.

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Der Golden Globe für die beste Komödie ging an »The Banshees of Inisherin« , einen Film über zwei Freunde auf einer abgelegenen irischen Insel. Für seinen Auftritt in diesem Film wurde der Ire Colin Farrell als bester männlicher Darsteller in einer Komödie geehrt. Als beste Komödie/Musical waren außerdem folgende Filme nominiert gewesen: »Babylon«, »Everything Everywhere All at Once«, »Glass Onion: A Knives Out Mystery« und »Triangle of Sadness«.

Der Golden Globe für den besten Darsteller in einem Drama ging an den US-Schauspieler Austin Butler: Er verkörpert in »Elvis« die Rock'n'Roll-Legende.

Den Preis für die beste Darstellerin in einem Drama gewann Schauspielerin Cate Blanchett für »Tár«. Sie spielt darin eine fiktive Dirigentin der Berliner Philharmoniker. Der Golden Globe für die beste Darstellerin in einer Komödie ging an Michelle Yeoh für ihre Rolle in »Everything Everyone All at Once«, einem Science-Fiction-Film über parallele Universen.

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Die Bilder vom grauen Golden-Globes-Teppich

Foto: FREDERIC J. BROWN / AFP

Der Verband der Auslandspresse (HFPA) gab die Preisträger in 27 Film- und Fernsehkategorien in der Nacht zum Mittwoch in Beverly Hills bekannt. Die 80. Globe-Vergabe wurde live vom US-Sender NBC ausgestrahlt.

Im vergangenen Jahr hatte NBC die traditionelle TV-Übertragung noch abgesagt. Grund dafür war unter anderem massive Kritik an dem Verband wegen Mangels an Diversität. Im Rahmen einer Umstrukturierung ist der Pool von Globe-Juroren nun größer und vielfältiger geworden.

Die Sieger in den TV-Kategorien

In den TV-Kategorien der Golden Globes heißt der große Gewinner »Abbott Elementary«. Die Serie über eine Grundschule in Philadelphia gewann drei Preise: die Auszeichnung als beste Comedy, für die beste Comedy-Hauptdarstellerin Quinta Brunson und für Tyler James Williams als bester Comedy-Nebendarsteller. Brunson ist auch Erfinderin und Produzentin der Serie.

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Bester Comedy-Hauptdarsteller wurde Jeremy Allen White als junger Koch in »The Bear«.

Den Preis als beste Dramaserie bekam der »Game of Thrones«-Ableger »House of the Dragon«. Zendaya wurde für die Jugendserie »Euphoria« beste Darstellerin einer Dramaserie ausgezeichnet. Kevin Costner gewann als bester Darsteller für seine Rolle im Neowestern »Yellowstone«.

Beste Miniserie/Fernsehfilm wurde »White Lotus«, eine bitterböse Satire auf verwöhnte Superreiche im Luxusurlaub. Nebendarstellerin Jennifer Coolidge gewann dafür ebenfalls einen Globe.

Als bester Hauptdarsteller in einer Miniserie wurde Evan Peters für »Dahmer« ausgezeichnet. Amanda Seyfried gewann für »The Dropout« einen Golden Globe als beste Hauptdarstellerin einer Miniserie. Paul Walter Hauser in »Black Bird« wurde bester Nebendarsteller in einer Miniserie.

Eine Liste mit sämtlichen Nominierten sowie allen Gewinnerinnen und Gewinnern finden Sie hier. 

aar/dpa
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