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Heinz Berggruen

aus DER SPIEGEL 35/1996

hat seiner Heimatstadt Berlin eine Kunstsammlung von kaum schätzbarem Wert anvertraut: 113 Bilder und Skulpturen der klassischen Moderne, darunter gleich 69 Picassos und 27 Werke von Paul Klee, werden vom Freitag nächster Woche an im westlichen Stülerbau ausgestellt, direkt gegenüber dem Charlottenburger Schloß. Berggruen wurde 1914 in Berlin geboren und mußte als Jude 1936 nach Amerika emigrieren. Nach dem Krieg erwarb er sich internationales Ansehen als Kunsthändler und -sammler in Paris. Von seinen Freundschaften mit Pablo Picasso und Joan Miró, mit Henri Matisse und Frida Kahlo zeugt Berggruens in dieser Woche erscheinende Autobiographie »Hauptweg und Nebenwege« (Nicolai-Verlag Berlin; 39,80 Mark). Der einst von den Nazis vertriebene Kunstexperte sieht die zunächst auf zehn Jahre befristete Leihgabe seiner Sammlung als »Zeichen der Versöhnung«.

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