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Heinz Schubert

aus DER SPIEGEL 35/1996

machte Fernsehgeschichte mit seiner Rolle als Alfred Tetzlaff in der ARD-Serie »Ein Herz und eine Seele«, die vor 20 Jahren die Nation erboste und belustigte. Das Image dieses reaktionären Spießers ist Schubert, 70, bis heute nicht losgeworden. Auch in seiner neuen, vorerst 13teiligen ARD-Serie »Mit einem Bein im Grab« (Start: 3. September) spielt er wieder einen skurrilen Kleinbürger. Der Berliner Schneidersohn begann seine Karriere 1950 am Ost-»Berliner Ensemble« bei Bertolt Brecht. Später spielte er an den Münchner Kammerspielen und am Hamburger Schauspielhaus, wo er in Inszenierungen von Peter Zadek ("Lulu") seine größten Erfolge feierte. Die Kritiker rühmten den Schauspieler als schlitzohriges Finanzgenie im ZDF-Vierteiler »Der große Bellheim«.

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