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AUSWAHL Hermann Kesten: »Der Scharlatan«.

aus DER SPIEGEL 19/1965

Der Roman ist 1932 erschienen und

1933 verbrannt worden. 1965 weist ein Nachwort des Verfassers nicht nur auf die beziehungsvollen Daten hin, sondern auch auf den modernen Stand der Scharlatanerie und auf im Roman enthaltene Stilparodien. Das an Ereignissen, zumal an ausgefallenen Lebensläufen überreiche komisch-bittere Werk käme auch ohne Empfehlungen zurecht. Heuchelei, Erpressung, Käuflichkeit haben, wie sie hier im Buch stehen, nichts an Schwung verloren. Abgestanden wirken höchstens die mondän-frivolen Liebesszenen. (Desch; 396 Seiten; 19,80 Mark.)

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