Zur Ausgabe
Artikel 60 / 69
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel

Hillary Clinton Die zuletzt lacht

aus DER SPIEGEL 33/2022
Foto:

HillaryClinton / Twitter

Die FBI-Razzia bei Donald Trump auf dessen Anwesen in Florida erinnert an eine frühere Affäre. Das findet jedenfalls die Demokratin Hillary Clinton, 74. Als bekannt wurde, dass die Bundespolizei in Mar-a-Lago nach geheimen Staatsakten suchte, bot sie sofort Baseballmützen mit der Aufschrift »But her emails« an. Der Slogan bezieht sich auf 2016, als das FBI gegen Clinton ermittelte, weil sie als Außenministerin dienstliche E-Mails über einen privaten Server verschickt hatte. Trump und die Medien machten daraus ein großes Wahlkampfthema. Im Nachhinein entpuppte sich das als harmlos im Vergleich zu Skandalen der Trump-Ära, die Demokraten seither oft ironisch mit dem Ausruf kommentieren: »Aber ihre E-Mails!« Nun wird Trump ein Verstoß gegen das Geheimhaltungsgesetz vorgeworfen, das er 2018 verschärft hatte. Clinton nutzt diese Affäre, um auf Twitter für »But her emails«-Artikel zu werben: Mützen, T-Shirts, Kaffeebecher. Der Erlös kommt progressiven Anliegen zugute. Die Mützen waren nach zwei Stunden ausverkauft, doch 90 Minuten später wieder vorrätig: »Krise abgewendet«, twitterte Clinton.

pit
Mehr lesen über
Zur Ausgabe
Artikel 60 / 69
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.