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Industriekultur in Nürnberg

aus DER SPIEGEL 3/1981

Industriekultur -- mit diesem seltenen Wort ist das Leben der Menschen im »Maschinenzeitalter« (besonders zwischen 1850 und dem Ersten Weltkrieg) gemeint: ihre Arbeit und ihre Künste; ihr soziales Elend, aber auch »ihre Art zu feiern, sich zu bilden, zu erholen«. Das Bürgertum in der »machtgeschützten Feierlichkeit« der Beletagen, die Arbeiterschaft im Milieu deprimierender Wohnverhältnisse. Am Beispiel Nürnbergs ist die Industriekultur nun in einem Buch zu besichtigen.

( »Industriekultur in Nürnberg. Eine ) ( deutsche Stadt im Maschinenzeitalter«. ) ( Herausgegeben von Hermann Glaser, ) ( Wolfgang Ruppert, Norbert Neudecker. ) ( Verlag C. H. Beck, München; 376 Seiten; ) ( 94 Mark, bis 31. Januar: 78 Mark. )

In zwölf Kapiteln und auf »zum Teil völlig unbekannten Bildern« begegnet der Leser den ersten Benzinkutschen, Heumanns Heilmittel, dem Nürnberger Jugendstil, dem radikalen Philosophen Feuerbach und »25 sozialdemokratisch ausgerichteten Gewerkschaften«.

S.170"Industriekultur in Nürnberg. Eine deutsche Stadt imMaschinenzeitalter«. Herausgegeben von Hermann Glaser, WolfgangRuppert, Norbert Neudecker. Verlag C. H. Beck, München; 376 Seiten;94 Mark, bis 31. Januar: 78 Mark.*

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